Neubaugebiet mit inklusivem Ansatz

Freiham

Wirtschaftshaus auf dem Gut Freiham in München-Freiham
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Wirtschaftshaus auf dem Gut Freiham

Münchens Freiham wird ein nachhaltiges, durch Grünflächen und Wege verbundenes Quartier mit hohem Lebensstandard. Die Lage unweit des Naherholungsgebiets Aubinger Lohe bietet urbanes Leben mit Nähe zur Natur.

München – Im Jahr 2006 begannen die Erweiterungsarbeiten auf dem etwa 350 Hektar großen Stadtgebiet der bayerischen Landeshauptstadt. Bis zum Jahr 2040 wird dort der moderne und nachhaltige Stadtteil Freiham entstehen. Unser brandneuer München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alles, was in der Isar-Metropole passiert.

Freiham: Lage des Münchener Stadtteils

Freiham entsteht im Westen Münchens und liegt östlich der großen Kreisstadt Germering. Der Stadtteil gehört zum Stadtbezirk 22 Aubing-Lochhausen-Langwied. Südlich von Freiham steht das Gut Freiham, Namensgeber des Neubaugebiets. Im Norden Freihams, nördlich der Bodenseestraße, die von München nach Landsberg führt, entwickeln sich ein Wohngebiet mit Grünflächen und öffentlichen Plätzen, ein 55 Hektar großer Landschaftspark und ein Stadtteilzentrum in Form eines offenen Einkaufszentrums. Auf einer Fläche von 190 Hektar sollen in diesem Stadtteil über 25.000 Menschen leben. Hinzu kommt der größte Schulcampus Münchens. Er umfasst ein Gymnasium, eine Realschule, eine Grundschule sowie ein sonderpädagogisches Förderzentrum. Der Bildungscampus wurde zum Schuljahr 2019/2020 eröffnet.

Im Süden Freihams wird auf 110 Hektar ein Gewerbegebiet gebaut. Dieses Gebiet ist an die Autobahnen A96 und A99 angebunden. Die Entwicklung des Gewerbestandorts erfolgt ökologisch nachhaltig. Um möglichst wenig in die Natur einzugreifen, wird er flächensparend und kompakt gebaut. Das Gewerbegebiet teilt sich in zwei Bereiche, die durch einen Kiefernhain getrennt sind. Im Norden entstehen höherwertige, eher kleinere Gewerbeflächen, während im Süden Raum für Hallen und verarbeitende Betriebe ist, die mehr Platz benötigen.

Der Stadtteil Freiham wird von der S-Bahn sowie von Buslinien angefahren. Auch eine Anbindung an die U5 ist in Planung.

Freiham: Die Geschichte eines Münchener Stadtteils in der Entstehung

Der Stadtteil Freiham verfügt über eine lange Geschichte. Funde weisen darauf hin, dass hier bereits zu vorrömischer Zeit Siedlungen standen. Im Laufe der Jahrhunderte blieb Freiham ein spärlich besiedeltes Gebiet. Das im Süden des heutigen Stadtteils gelegene Gut Freiham fand erstmals als Besitztum des Papstes Innozenz II im Jahr 1136 Erwähnung. Freiham verdankt seinem Namen diesem Gut – bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts verstand man unter dem Begriff Freiham das Gut.

Das änderte sich 1942 mit der Eingemeindung Aubings nach München. 1963 begannen die Planungen für eine Entwicklung des Stadtteils Freiham. 60.000 Menschen sollten dort angesiedelt werden, um die bayerische Landeshauptstadt zu entlasten. Die Planung geriet Anfang der 1970er-Jahre ins Stocken, als es durch die Olympischen Sommerspiele und dem daraus resultierenden starken Wohnungsbau zu einem Wohnungsüberangebot kam. Erst 1982 wurde ein weiterer Versuch unternommen, den Stadtteil Freiham zu erschließen. 1992 erhielt das Planungsreferat verbindlich den Auftrag, die Bauleitungsplanung anzugehen. Im Jahr 2006 begannen die Bauarbeiten auf dem etwa 350 Hektar großen Gebiet.

Freiham: Besonderheiten

Der Stadtteil Freiham verbindet Natur und Stadtleben sowie Altes mit Neuem.

  • Eine Besonderheit im Stadtteil Freiham sind die unterschiedlichen Baumarten, die zu einem Leitbaumkonzept zusammengefasst werden. Dieses Konzept gibt jeder Straße ihren eigenen Charakter. Der gesamte Stadtteil wird von Osten nach Westen von Grün- und Gräserbändern durchzogen werden. Auch sie sind unterschiedlich bepflanzt.
  • Als Herzstück entsteht ein großzügiger Landschaftspark, der über die Bodenseestraße hinausgeht und auch als Naherholungsziel für Bewohner der umliegenden Stadtteile dienen soll.
  • Das im Süden von Freiham gelegene Gut Freiham punktet mit seinem als Baudenkmal geschützten Schloss, der Heilig-Kreuz-Kirche, der Schlosswirtschaft sowie dem ehemaligen Pferde- und Kuhstall.

Natur wird im Stadtteil Freiham großgeschrieben. Im Osten des Gewerbegebiets befindet sich ein Gleislagerbiotop, im Süden der Kreuzlinger Forst. Hecken und Streuobstwiesen dienen als natürliche Grenze, um diese Landschaftsräume vom Gewerbe abzugrenzen. Auch Gut Freiham und seine Alleen wurden mit in die Planung einbezogen. Bei allen Vorhaben wird auf ausreichend Abstand zum Gut geachtet.

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