Freudiges Ereignis im Klinikum Großhadern

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Die „Väter“ der neuen Entbindungs­station im Perinatalzentrum (v. l.): Prof. Klaus Friese (Frauenheilkunde), Prof. Christian Klein (Hauner’sches Kinderspital), Prof. ­ Andreas Schulze (Neonatologe) undDr. Uwe Hasbargen (Geburtshelfer)

München - Das Universitätsklinikum Großhadern bekommt am Montag Zuwachs – die lang ersehnte neue Entbindungsstation im hochmodernen Perinatalzentrum.

13 Monate dauerte die Bauzeit der drei Millionen Euro teuren Abteilung für Pränatalmedizin, Geburtshilfe und ­Neonatologie. In den neuen Räumlichkeiten sind „optimale Voraussetzungen für eine individuelle und familiengerechte Betreuung normaler Geburten realisiert,“ erklärt Professor Andreas Schulze, Leiter der Neonatologie. Die Einheit sei eingebettet in das komplexe medizinische Angebot am Campus Großhadern – etwa Intensivstationen oder Kardiologie – was vor allem für Schwangere mit Vorerkrankungen oder Neugeborene mit kritischen oder seltenen Krankheitsbildern von großer Bedeutung sei, fügt Professor Klaus Friese, Chef der Frauenklinik, hinzu.

Der Trakt im Erdgeschoss des Klinikums beherbergt sechs Kreißsäle, einen OP-Saal für Kaiserschnitt-Patientinnen und eine Reanimations-Einheit, in der Frühchen versorgt werden. Es gibt im neuen Zentrum auch einen Raum zur Betreuung von Familien mit Neugeborenen, die eine ­palliative Versorgung nach der Geburt benötigen.

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