Doch es gibt einen Haken

„Freundin hat mich betrogen, daher ...“: Münchner sorgt mit Facebook-Angebot für Lacher

Um eine Tasche zu verkaufen, zeigt sich Mario Gabsteiger kreativ.

Das Facebook-Angebot eines Münchners sorgt für Lacher und Zuspruch. Weil seine Freundin ihn betrogen habe, stehe eine Tasche zum Verkauf. Doch das Ganze erweist sich als Fake.

München - „Hallo, ich hab ein Problem“ - so beginnt das Posting von Mario Gabsteiger in der Facebook-Gruppe „Das schwarze Brett - München“ - das sich allerdings als Fake entpuppt (mehr dazu später). 

Zu mehreren Fotos einer Frauenhandtasche schildert der Münchner: „Ich hab diese Tasche für meine Freundin gekauft, zum Geburtstag, sie hat sie sich echt gewünscht! Und weil ich sie ja über alles liebe, hab ich ihr den Wunsch eben erfüllt! Sie wusste das natürlich nicht, sollte ja eine Überraschung werden. Jetzt hab ich erfahren, dass die Behinderte mit meinen besten Kumpel gevögelt hat.“

„Die zwei soll der Blitz beim Scheißen treffen“

Dann wird der Münchner unflätig: „Die zwei soll der Blitz beim Scheißen treffen!“

Und natürlich ist klar, worauf die Sache hinausläuft: Mario sucht eine Käuferin für die Tasche. „Hab 290 Euro dafür bezahlt und hätte gern noch 240 Euro dafür! Is nagelneu und ungebraucht, im Gegensatz zu meiner Ex.“

Viele andere Mitglieder der Facebook-Gruppe finden den Beitrag zum Brüllen! Und Mario erntet auch viel Zustimmung. „Sei froh, dass du sie los bist“, schreibt ein anderer Mann. „Einfach nur niveaulos!! So ein Miststück, recht hast du!!! Versuch die olle Tasche zurückzubringen, viel Glück“, findet eine Userin. 

Eine Nutzerin macht Mario sogar Avancen: „Du bist der Allergeilste. Heb mal bitte auf, ich hab im Mai Geburtstag, evtl. wird das ja bis dahin doch noch was mit uns.“

Mario erklärt auch, warum er die Tasche nicht retournieren könne. „Ich kann die nicht zurückbringen, ich hatte das im Outlet in Metzingen gekauft, und ich fahr keine 200 Kilometer für die blöde Tasche“, postet er.

Alles nur erfunden

Gegenüber unserer Onlineredaktion lässt Mario allerdings die Katze aus dem Sack: Die ganze Geschichte ist nur erfunden! Die Tasche war kein Geschenk, und schon gar nicht ist irgendjemand mit seinem besten Kumpel fremdgegangen. Mario wollte lediglich ein bisschen Aufmerksamkeit für das Verkaufsangebot. „Das hab ich einfach mal probiert, weil meine Schwester sie nicht los wird“, gesteht er.

„Aber die Tasche is echt, solltest du Interesse haben ...“, schreibt er unserem Autoren. Der braucht selbst auch keine Frauenhandtasche. Wer das gute Stück brauchen kann, darf sich aber nach wie vor an ihn wenden. Auch anderthalb Tage nach dem Einstellen war das Designerteil noch nicht verkauft. Trotz des kleinen Schwindels, der ihm große Aufmerksamkeit einbringt.

Deutlich ehrlicher war hingegen der Restaurant-Aushang, der in München kürzlich ebenfalls für Lacher sorgte. Er spricht vielen aus der Seele.

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lin

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