Kündigung: Münchner droht Firma mit Amoklauf

München - Nach einer fristlosen Kündigung hat ein 22-jähriger Münchner seiner Firma damit gedroht, bewaffnet zum Ausräumen seines Spindes aufzukreuzen.

Die Kündigung erreichte den 22-jährigen Münchner am Mittwoch, 23.09.2009. Daraufhin rastete er aus: Während eines Telefonats mit einer Bekannten kündigte er an, dass er am Donnerstag zum Ausräumen seines Spindes mit einer Kalaschnikow und einer Handgranate erscheinen werde. Die Frau, die ebenfalls bei der Firma beschäftigt ist, verständigte einen weiteren Kollegen - der wiederum mit der Polizei in Kontakt trat.

Die Staatsanwaltschaft erwirkte einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen. Dieser wurde noch am gleichen Tag in seiner Wohnung festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten Softairwaffen, Butterflymesser, einen Wurfstern sowie Gewehrpatronen. In seinem Spind fand sich nichts auffälliges. Der Mann muss sich nun wegen der am Telefon ausgesprochenen Bedrohung und wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten.

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