Früheres Café Extrablatt wird zur Bar Giornale

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Albert Weinzierl (l.) und Rudi Kull knüpfen an die Tradition des Schwabinger Kultlokals an – auf Italienisch

München - Albert Weinzierl und Rudi Kull knüpfen in der Bar Giornale an die Tradition des Schwabinger Kultlokals Café Extrablatt an - auf Italienisch, wie der Name schon andeutet.

Sein Herz gehört Italien. „Das ist seit meiner Kindheit so, als ich mit meinen Eltern ans Meer gefahren bin“, sagt Albert Weinzierl. Damals gab’s für ihn noch keinen Caffè, aber das Ambiente der Bars hat den Architekt und Gastronom nie los gelassen. So wandte sich Weinzierl nach seinem Studium mit seinem Partner und Freund Rudi Kull der Münchner Gastronomie zu, etablierte vor 15 Jahren das Buffet Kull, kurz darauf in der Ledererstraße die Bar Centrale, später das Hotel Cortiina, die Riva-Pizzerien, zuletzt das Hotel Louis.

Im März übernahmen sie das Formula Uno in der Leopoldstraße 7, das früher mal das Café Extrablatt des Klatschkolumnisten Michael Gräter war, entkernten es und bauten es im Stil einer italienischen Café-Bar der 60er-Jahre auf. Mit umgebauten Lampen aus der Mailänder Straßenbahn und Spaghetti-Stühlen auf der Terrasse. Der Name ihres neuesten Gastro-Coups war schnell gefunden: „Wir wollten die Vergangenheit des Extrablatt aufnehmen, aber auch etwas Centrale-Flair mit reinbringen“, erklärt Kull. Das Ergebnis:„Bar Giornale“.

Vorne und im Garten ist die Giornale eine lässige Bar mit dem Anspruch, „den besten Cappuccino auf der Leopoldstraße zu machen“, im hinteren Teil eine Trattoria. Die Bar Giornale hat ab Donnerstag von 8 bis 1 Uhr geöffnet, www.bar-giornale.de.

TO.

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