Fünf Hellseher blicken in Münchens Zukunft

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Was bringt die Zukunft?

Finanzkrise, Konjunkturflaute, Job-Angst – viele Münchner warten bange auf das kommende Jahr.

Dabei könnten sie ruhig ein bisserl positiver nach vorne schauen! Das sagen zumindest fünf hellsichtige Münchner, die für uns in die Zukunft geblickt haben. Denn 2009 wird ein „Marsjahr“ – ein Jahr voller Konflikte, aber auch ein Jahr des Fortschritts, des kleinen persönlichen Glücks und des Aufbruchs. Und vor allem: Aufregend wird’s für uns alle garantiert! Von Politik bis Fußball – die Prognosen für München und Bayern im Detail:

Hans-Jürgen Butz: „Angela Merkel bleibt nicht Kanzlerin“

Bayern wird nicht Meister und in der Politik kracht’s

Hans-Jürgen Butz (60), der Mann mit dem zweiten Gesicht, prophezeit: „2009 wird kein Jahr der Angst, sondern ein Jahr des Übergangs, der großen Chancen, Erfindungen, aber auch der Konflikte.“

In der Politik kracht’s gewaltig! Allen voran zwischen Horst Seehofers CSU und der großen Schwesterpartei. „Da tickt ’ne Bombe.“ Während er unserem Ministerpräsidenten mehr „Instinkt“, Realitätssinn und Stehvermögen attestiert, sieht er Angela Merkel im Abseits. Der Astrologe wörtlich: „Sie bleibt nach der Bundestagswahl nicht Kanzlerin. Das wird ein Mann.“ Zudem: Schon vorher werden viele der großen Konjunktur-Versprechen nicht eingelöst.

München und Bayern stehen aber generell unter keinem schlechten Stern. „Die Wirtschaft reagiert schnell. Die Arbeitslosigkeit nimmt kaum zu.“ Jeder von uns sollte sein persönliches, kleines Glück suchen, sein Leben ruhig neu ausrichten. 2009 ist ein Jahr des Aufbruchs! Übrigens: Wir werden keinen Sahara-Sommer bekommen – aber in diesem Winter auch nicht mehr viel Kälte und Schnee.

Schlechte Nachrichten gibt’s für alle Bayern-Fans! „Der FCB wird nicht Meister, Hoffenheim auch nicht.“ Hans-Jürgen Butz spricht von einer „Überraschungs-Mannschaft“.

Georg Stockhorst sieht den FC Bayern als Deutschen Meister

Bald geht’s aufwärts!

Der 46-jährige Astrologe Georg Stockhorst sagt: „2009 wird ein Jahr der Umbrüche und der Umstrukturierung.“ Dann wird er konkret: Bereits für Juni sieht er einen Konjunkturaufschwung voraus. Ministerpräsident Horst Seehofer wird soziale und wirtschaftliche Reformen in Gang setzen. „Dabei setzt er den Menschen über die Ökonomie.“

Innovationen wie umweltfreundliche Antriebsmotoren werden sich bis 2012 durchsetzen. „Solche Veränderungen kann nur eine Katastrophe wie die Finanzkrise bewirken.“ Das Wetter zeigt sich 2009 indes leider von seiner kühlen Seite. „Temperaturabfall“, prophezeit Stockhorst.

Wer Deutscher Meister wird, ist für den Astrologen klar: der FC Bayern natürlich. Der Rekordmeister wird auch im kommenden Jahr die Goldgrube Allianz Arena voll ausschöpfen. Für die 60er sieht’s allerdings düster aus: „Solange sich die Löwen nicht von den Bayern lösen, bleibt die Lage ungünstig.“

Und zumindest noch eine gute Nachricht zum Schluss: „München ist und bleibt ein Magnet.“ Die positive Energie der Stadt gibt uns allen Kraft!

Es geht langsam aufwärts, sagt Klaudia Braungart

Wachsam ins neue Jahr

Misstrauisch und wachsam werden die Menschen im Jahr 2009 sein. Davon ist Klaudia Braungart (62) überzeugt. „Vor allem der Politik wird mehr auf die Finger geschaut.“ Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist laut Braungart trotzdem die richtige Wahl für Bayern. „Er ist sehr vorsichtig. Es wird ihm gelingen, die Partei wieder zu einen. Beim Wähler wird sich diese Sicherheit aber erst später wieder einstellen.“

Die Weltwirtschaftskrise wird auch an Bayern nicht unbemerkt vorbeiziehen. „Es geht 2009 aufwärts, allerdings langsam und mit Rückschlägen.“ Nutzen wird das vor allem den umweltfreundlichen Technologien. „Die Menschen werden darüber nachdenken, wie sie sich von Energie aus fremden Ländern lösen.“

Angela Merkel muss sich auf einen harten Kampf bei der Wahl zur Bundeskanzlerin einstellen: „Das wird ein knappes Ergebnis.“ Hart wird es auch für OB Christian Ude: „München hat diese Mischung aus Hightech und Gemütlichkeit. Das will die Stadt bewahren.“ Allerdings muss sich die Landeshauptstadt auf eine Veränderung von außen einstellen. „Darauf wird Ude mit neuen Ideen reagieren müssen.“

Laut Monika Geiger wird 2009 ein anstrengendes Jahr

Frühling: Warm wie lange nicht

Als besonders positiv werden die Leute das Jahr 2009 nicht empfinden, sagt Astrologin Monika Geiger (46). Die Finanzkrise bleibt ein beständiges Thema. Im Januar, Februar, September, Dezember und Januar 2010 werden die Folgen wieder spürbar: „Verträge und Gesetze, die am Anfang des Jahres geschlossen werden, werden nicht halten.“ Die Bevölkerung muss den Gürtel enger schnallen. Umgewöhnen müssen sich auch die Vertreter der Politik bei den Bundestagswahlen im Herbst. „Die große Koalition wird sich auflösen, extreme Gruppierungen werden Zuspruch finden“, sagt Monika Geiger.

Die Gefahr von Terroranschlägen steigt am Ende des Jahres. Ein Ende werden wahrscheinlich auch Beziehungen finden, die schon längere Zeit kränkeln. Das Wetter zeigt sich 2009 trügerisch. Nach einer extrem niederschlagsreichen Phase mit Glatteisgefahr im Januar und Februar, beginnt der warme Frühling mit Rekordtemperaturen schon im März. Kritisch werden im Sommer die extrem heftigen und plötzlichen Gewitter, die zu Überschwemmungen führen werden.

Der FC Bayern darf sich freuen: „Zu 90 bis 95 Prozent werden sie Meister. Bei den anderen Vereinen wird sich nichts verändern.“

Hexe Luisa Francia

Alle werden realistischer

Die Hexe Luisa Francia sieht ein „interessantes Jahr“ auf uns zukommen. Diese neun Punkte werden 2009 prägen, sagt die Magierin:

1. Es wird ein super Jahr, weil alle wieder realistischer werden. Grund: Der Planet Pluto wandert in den Steinbock, das gibt eine solide Basis.

2. Allerdings: Die Wirtschaft rutscht – und mit ihr einige Berghänge. Viele Menschen werden ihre Jobs verlieren.

3. Bei der Bundestagswahl wird Angela Merkel erneut Kanzlerin. Horst Seehofer wird nichts bewegen.

4. Die USA erleben eine homöopathische Erstverschlechterung: Präsident Obama versucht, das Land zu kurieren, aber zuerst geht’s in den Graben.

5. Es wird kein Jahr für Feiglinge, aber auch Feiglinge müssen durch.

6. Es droht eine Flut, die noch nicht zu orten ist. Aber Wasser wird ein großes Problem.

7. Der FC Bayern wird nicht Meister – könnte aber gut die Champions League gewinnen.

8. Die Löwen bleiben, wo sie sind. Leider.

9. Das Gemeinschaftsgefühl der Deutschen wächst wieder.

Text: Katharina Bitz, Claudia Detsch

Das FC-Bayern-Jahr 2008: Titel, Emotionen und Privatvergnügen

Das Jahr 2008 hat dem FC Bayern nicht nur zwei nationale Titel beschert. Die zwölf Monate brachten viele weitere Ereignisse, die im Gedächtnis blieben: etwa einen überraschenden Trainercoup, ein Wahnsinnsspiel in Getafe, private Freuden und ein Hin und Her mit den Buddhas. Aber sehen Sie selbst. © dpa
Das Jahr beginnt mit einem Paukenschlag! Uli Hoeneß bestätigt, dass Ottmar Hitzfeld den FC Bayern im Sommer verlassen wird. (02.01.2008) © dpa
Noch-Coach Ottmar Hitzfeld trommelt seine Spieler zusammen. Beim Trainingsauftakt ist Valérien Ismael (Wechsel zu Hannover 96) nicht mehr dabei. Seinen Posten im Kader übernimmt der brasilianische Neuzugang Breno, der für über 12 Millionen Euro vom Sao Paolo FC kommt. Jetzt bestätigt auch Hitzfeld, dass er den Verein zum Saisonende verlassen wird. (07.01.2008) © dpa
Franck Ribéry ist zum zweiten Mal Vater. Er war zuvor nach Paris gereist, wo seine Frau Wahiba (Archivfoto) ein gesundes Kind zur Welt bringt. Die freudige Nachricht der frisch gebackenen Eltern geht aber am 11. Januar ein bisschen unter. Denn eine andere versetzt die Fußballwelt in Aufruhr ... (11.01.2008) © dpa
Die Aufsehen erregendste Nachricht des Bayern-Jahres: Trainer ab Sommer 2008 wird Jürgen Klinsmann! Mit der Verpflichtung des Schwaben hätte kaum jemand gerechnet. Klinsmann ist als Vereinstrainer noch ohne Erfahrung, war aber als Nationalcoach für das "Sommermärchen" 2006 verantwortlich. Das Interesse seitens der Fans und der Medien ist riesig - wo Klinsmann ist, ist der Wandel. Und auch Erfolg? (11.01.2008) © dpa
Der Start ins Pflichtspieljahr. Der FC Bayern geht als Tabellenführer punktgleich mit Verfolger Werder Bremen ins Rennen. Außerdem sind die Bayern noch im UEFA-Cup und dem DFB-Pokal vertreten. Das erste Pflichtspiel (DFB-Pokal) führt die Bayern zu einem Regionalligisten. Nach einem 2:2 zur Halbzeit beim Wuppertaler SV zieht der FC Bayern durch ein 5:2 ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein. (29.01.2008) © dpa
Der große Stadtderby! Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft der FC Bayern auf Lokalrivale TSV 1860 - tags zuvor sorgt ein Farbanschlag für Aufregung in beiden Fanlagern. Bis heute unbekannte Bayern-Anhänger pinseln das Grünwalder Stadion mit roter Farbe an. © Schlaf
Der große Stadtderby! Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft der FC Bayern auf Lokalrivale TSV 1860 - ein packendes Spiel! Erst in der vorletzten Minute der Verlängerung trifft Franck Ribéry per Foulelfmeter zum einzigen Tor. (27.02.2008) © dpa
Was für ein Triumph! Auswärts schießt der FC Bayern im Achtelfinale des UEFA-Cups den RSC Anderlecht mit 5:0 aus deren Stadion. (12.03.2008) © dpa
In der Liga läuft es rund: Nachdem die Bayern zu Rückrundenstart noch punktgleich mit Verfolger Werder waren, liegen sie nach dem 27. Spieltag und dem 3:1 über den VfL Bochum mit satten neun Punkten Vorsprung in Front auf Titelkurs. (06.04.2008) © dpa
Das wohl packendste und verrückteste Bayern-Spiel des Jahres steigt im UEFA-Cup-Viertelfinal-Rückspiel (Hinspiel 1:1) beim FC Getafe: Bis in die vorletzte Minute der regulären Spielzeit liegen die Spanier mit 1:0 in Führung. Dann rettet Franck Ribéry mit einem satten Volleyschuss die Bayern in die Verlängerung. Der Wahnsinn geht weiter: Schon nach vier Minuten liegt Getafe mit 3:1 in Front. Das Aus für die Bayern? Von wegen! Luca Toni dreht die Partie mit einem Doppelpack in der 115. und 120. Minute. Was für ein Fight! (10.04.2008) © dpa
Poldis Prinz ist da! Lukas Podolski und seine Monika (Archivfoto) sind Eltern eines gesunden Sohnes und nennen ihn Louis. (15.04.2008) © dpa
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Im DFB-Pokal-Finale treffen die Bayern auf Borussia Dortmund. Und gewinnen mit 2:1 nach Verlängerung. Der FC Bayern ist DFB-Pokalsieger 2007/2008. (19.04.2008) © dpa
Das wird eine lange Nacht, nicht nur für Luca Toni und seine Marta (Foto). Am Morgen danach werden beispielsweise Bastian Schweinsteiger und seine Sarah mit Sonnenbrille gesichtet - wegen ihrer Augenringe? (20.04.2008) © dpa
Der Traum vom UEFA-Cup-Titel zerplatzt an diesem Abend. Gegen das zweimal überlegene Team von Zenit St. Petersburg geht der FC Bayern nach dem 1:1-Hinspielremis auswärts mit 0:4 unter. Die Enttäuschung bei Spielern, Verantwortlichen und Fans ist groß. (01.05.2008) © dpa
Geschafft! Nach dem 0:0 beim VfL Wolfsburg steht der FC Bayern München schon am 31. Spieltag vor Schluss rechnerisch als Fußball-Meister 2007/2008 fest. Das Double ist perfekt! Da kann Ottmar Hitzfeld auch einen nassen Rücken verschmerzen. Was die Meisterschale angeht, heißt es da aber noch: "Nur gucken, bald anfassen!", denn die wird erst später verliehen. (04.05.2008) © dpa
Der letzte Spieltag: Emotionen pur! Der große Ottmar Hitzfeld verabschiedet sich unter Tränen von den Fans. Er wird Nationaltrainer der Schweiz. (17.05.2008) © dpa
Der Torwart-Titan hängt seine Handschuhe an den Nagel. Vorläufig. Denn für ihn soll es im September noch ein Abschiedsspiel geben. (17.05.2008) © dpa
Endlich die Schale! Käptn Kahn stemmt die Trophäe in den Münchner Himmel. (17.05.2008) © dpa
Luca Toni sichert sich in seiner ersten Saison beim FC Bayern München gleich die Torjägerkanone. 24 Treffer. Grazie, Luca! (17.05.2008) © dpa
Und ab geht der Meister-Corso - über die Leopoldstraße zum Marienplatz. (17.05.2008) © dpa
München will seine Helden sehen! Der Marienplatz ist in Rot getaucht. (17.05.2008) © dpa
Und der Rathausbalkon wackelt! Es ist das 21. Mal, dass der Rekordmeister den Titel holt. (17.05.2008) © dpa
Saison beendet? Von wegen! Für die Nationalspieler geht es zur EM. Doch Ende Juni können Poldi, Schweini & Co. endlich ihren wohlverdienten Sommerurlaub antreten. (30.06.2008) © dpa
Jürgen Klinsmann tritt seinen Dienst an. (30.06.2008) © dpa
Der Coach bringt so manche Neuerung mit sich: Von wirklich wichtigen Dingen wie einem neuen Leistungszentrum ... © FC Bayern
... bis hin zu schmucken Buddha-Figuren auf dem Dach. Die unwichtigste Wichtigkeit rund um den FC Bayern verschwindet übrigens Ende Oktober wieder. Als Grund wird die Ablenkung durch die öffentliche Diskussion über die Statuen angegeben, die man zukünftig vermeiden wolle. (30.06.2008) © Schlaf
Natürlich drehte sich in der Sommerpause auch das Personalkarussell. Wenn auch nur ein bisschen. Oliver Kahn (Karriereende), Bernd Dreher (Karriereende), Jan Schlaudraff (Hannover 96), Andreas Görlitz (Karlsruher SC), Sandro Wagner (MSV Duisburg), Stefan Celozzi (Karlsruher SC) und Julio dos Santos (Atletico Paranaense) sind weg. Neu im Kader: Tim Borowski (Werder Bremen), Thomas Kraft (Bayern München II) und Hans-Jörg Butt (Foto, Benfica Lissabon). (30.06.2008) © dpa
Der FC Bayern präsentiert seine neuen Trikots. Für Aufregung im Fanlager sorgt vor allem das neue Jersey in der "Löwen-Farbe" Dunkelblau. (22.07.2008) © dpa
Mit dem ersten kleinen Titel für Jürgen Klinsmann klappt es nicht: Durch ein 1:2 gegen Borussia Dortmund verpassen die Bayern den inoffiziellen Supercup-Titel. (23.07.2008) © dpa
Gerade noch mal gut gegangen: Das erste Pflichtspiel der Saison im DFB-Pokal bei Rot-Weiß Erfurt gewinnt der FC Bayern nach einem äußerst dürftigen Auftritt mit 4:3. Entsprechend ist von Jubel oder Freude auch nicht viel in den Gesichtern der Bayern-Kicker zu sehen. (10.08.2008) © dpa
Bundesliga-Auftakt! Unter Jürgen Klinsmann erwischen die Bayern auch in der höchsten deutschen Spielklasse einen holprigen Saisonstart. Am ersten Spieltag holt die Klinsmann-Truppe immerhin ein 2:2 gegen den Hamburger SV. (15.08.2008) © dpa
Ottmar Hitzfeld und Franck Ribéry hingegen können feiern: Sie werden am Rande des Spiels als Trainer und Spieler des Jahres ausgezeichnet. (15.08.2008) © dpa
Marcell Jansen macht überraschend den Abflug und wechselt zum Hamburger SV (27.08.2008) © dpa
Ersatz ist schnell parat: Der italienische Weltmeister Massimo Oddo wird für ein Jahr vom AC Mailand ausgeliehen. (28.08.2008) © dpa
Oliver Kahn schaut noch einmal an der Säbener Straße vorbei. Er sinniert mit Jürgen Klinsmann über die Vergangenheit und trainiert für sein Abschiesspiel. (01.09.2008) © dpa
Danke, Olli! Ein großer Spieler und Mensch verlässt die Fußballbühne! Beim Abschiedsspiel erntet Oliver Kahn stehende Ovationen auf den Rängen und vor den Fernsehgeräten. (02.09.2008) © dpa
Eine Weltkarriere geht zu Ende. (02.09.2008) © dpa
Die rauschende Abschiedsfeier in einem Zelt neben der Arena dauert bis in die Morgenstunden. Dass Kahn und seine Frau Simone sich wieder näher stehen, deutet sich an. (03.09.2008) © dpa
Der neue Mannschaftsbus rollt an. Uli Hoeneß sowie die Busfahrer Michael Lauerbach (l) und Sandra König (m) sind sichtlich stolz auf das neue Luxusgefährt. (11.09.2008) © dpa
Die Champions League hat den FC Bayern wieder! Bei der Rückkehr in die Königsklasse und Klinsmanns Champions-League-Debüt gelingt ein 1:0 bei Steaua Bukarest. (17.09.2008) © dpa
In der Bundesliga stottert der Klinsi-Motor weiter: Nach einem desaströsen 2:5 gegen Werder Bremen am 5. Spieltag dümpelt der FC Bayern einige Wochen lang durchs Tabellenmittelfeld. Erst nach dem 8. Spieltag (Tabellenplatz 11) schaffen die Bayern die Wende. (20.09.2008) © dpa
Ehrensache: Der jährliche Oktoberfest-Besuch in Käfers Wiesn-Schänke. (05.10.2008) © dpa
In der Bundesliga kommen die Bayern im Verlauf der Hinrunde immer besser in Tritt. Mit dem 3:1 gegen Arminia Bielefeld springt der Rekordmeister auf Rang 3. (01.11.2008) © dpa
Die Hauptversammlung verläuft harmonisch. Lediglich bei anderen Clubs sorgen die Bayern-Funktionäre für Aufregung. Es gibt von Karl-Heinz Rummenigge einen Seitenhieb gegen die Löwen ("Wissen Sie, wann 1860 das erste Mal genannt wurde: Im alten Testament: Sie trugen eigenartige Gewänder und irrten planlos umher.") und einen gegen den Aufsteiger: "1899 Hoffenheim. Wo haben die sich eigentlich vor 100 Jahren versteckt, weil die hat keiner registriert." (07.11.2008) © dpa
4:1 gegen Energie Cottbus! Der FC Bayern bleibt zum Jahresende rund drei Monate ohne Pflichtspielniederlage. (22.11.2008) © dpa
Nach dem 2:1-Sieg im Tosppiel über 1899 Hoffenheim ziehen die Bayern sogar gleich mit dem Überraschungsspitzenreiter aus dem Kraichgau. Am letzten Spieltag spielen beide Unentschieden - Hoffenheim ist Herbstmeister. (05.12.2008) © dpa
3:2 bei Olympique Lyon - ein Zitterspiel. Nach einer großen ersten Halbzeit mit drei Treffern lassen die Bayern noch zwei Dinger rein. Aber: Die Gruppenphase der Champions League ist überstanden! Souverän und als Gruppensieger ziehen die Bayern ins Achtelfinale ein. (10.12.2008) © dpa
Gründe für ein Glaserl Sekt gibt es bei der Weihnachtsfeier im Circus Krone viele. Nicht nur die zwei Titel der vergangenen Saison. Der FCB überwintert als Bundesliga-Zweiter (punktgleich mit Tabellenführer Hoffenheim), im DFB-Pokal sowie in der Champions League. (08.12.2008) © dpa
Es war ein spannendes Jahr, das Lust auf Fußball machte. Danke, FC Bayern München! © dpa

Das Löwen-Jahr 2008 in Bildern: Kampf, Emotionen und Skandale

Das Jahr 2008 brachte den Löwen nicht immer Erfolg - doch ein echter Sechziger hält auch in Krisenzeiten zum TSV 1860. Hier auf tz-online.de können Sie sich noch einmal durch das Löwen-Jahr 2008 klicken - mit allen Höhen und Tiefen. © dpa
Freundschaftsderby (26.01.2008): Die Löwen erkämpfen sich ein 1:1 gegen den großen FC Bayern. Im Jahr 2008 sollte es später erneut zu einem Derby kommen - in einem Pflichtspiel. © dpa
Was für ein Spiel zum Start 2008. Die Löwen müssen im DFB-Pokal nach Aachen. Bis zur 83. Minute führt die Alemannia 2:0 ... (29.01.2008). © dpa
...doch die Löwen gewinnen noch mit 3:2. (29.01.2008) © dpa
Rückrunden-Auftakt (03.02.2008): In die Allianz Arena kommt der FC Augsburg - und mit ihm etwa 20.000 FCA-Fans. In der Hinrunde gewannen die Löwen noch 6:2... © dpa
... aber wie schon in der Saison zuvor holt der FCA mit einem 3:0-Sieg die Punkte. Michael Thurk erzielt zwei Treffer. (03.02.2008) © dpa
Im zweiten Spiel der Rückrunde gewinnt der TSV 2:1 in Kaiserslautern. Mustafa Kucukovic erzielt den zwischenzeitlichen Ausgleich aus etwa 50 m Entfernung - es sollte für lange Zeit der letzte Sieg bleiben... (08.02.2008) © dpa
Kampfansage: Einen Tag von dem Pokalderby streichen Fans des FC Bayern in einer Nacht- und Nebelaktion die Westkurve des Grünwalder Stadions in den Vereinsfarben an. (26.02.2008) © dpa
Prächtige Kulisse für das Spiel des Jahres. Das Derby im Viertelfinale des DFB-Pokals ist natürlich mit 69.000 Zuschauern ausverkauft, darunter 15.000 Löwen-Fans - der FCB stockte zuvor das Gäste-Kontingent auf. (27.02.2008) © dpa
Lars Bender im Duell mit Lucio. (27.02.2008) © dpa
Daniel Bierofka muss verletzt ausgewechselt werden. (27.02.2008) © dpa
Die Entscheidung fällt durch einen umstrittenen Elfmeter in letzter Minute: Frank Ribéry erzielt in der 120. Minute den Treffer zum 1:0-Endstand für Rot. (27.02.2008) © dpa
Ein kleines Erfolgserlebnis am 16.03.2008: Sechzig erkämpft sich ein 1:1 zu Hause gegen Mainz 05. © dpa
Einer der vielen Tiefpunkte der Rückrunde: Nicht nur, dass die Löwen 1:3 in Koblenz verlieren, sie erzielen zwei der drei Gegentore selbst (23.03.2008). © dpa
Auch in Fürth ist nichts zu holen: 1:3, davon zwei Tore von Ex-Löwe Reisinger. Philipp Tschauner und Gregg Berhalter sind am Boden zerstört (04.04.2008). © dpa
Dann kommt der SV Wehen-Wiesbaden in die Arena. Marco Kurz und der Rest der Bank war mehr als angespannt vor der Partie. (17.04.2008) © dpa
Dank Toren von Thorandt und Bierofka (Foto) gewinnen die Löwen 2:1 gegen Wehen-Wiesbaden erstmals nach zehn sieglosen Spielen. (17.04.2008) © dpa
Achtungserfolg in der Krise: Die Löwen erkämpfen sich ein 2:2 bei Tabellenführer Borussia Mönchengladbach. (27.04.2008) © dpa
Am vorletzten Spieltag entgeht man endgültig dem Abstiegskampf. Das 1:1 gegen Osnabrück reicht zum Klassenerhalt (11.05.2008). © dpa
Eklat bei der Pressekonferenz nach dem Osnabrück-Spiel: Stefan Ziffzer ledert gegen Präsident Albrecht von Linde und muss in der Woche darauf als 1860-Geschäftsführer seinen Hut nehmen. (13.05.2008) © sampics
Wenig später muss Albrecht von Linde (l.) selbst gehen. Der Prokurist der Münchner Flughafen GmbH Rainer Beeck wird einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt (27.05.2008). © dpa
Der verlorene Sohn ist zurück: Benny Lauth verstärkt die Sechizger zur neuen Saison. (24.06.2008) © sampics
Trainingsauftakt 2008/2009. Trainer Marco Kurz begrüßt zwei weitere neue Spieler: Torwart Markus Krauss und Mathieu Beda. (17.08.2008) © dpa
Doch auch dieser kann die Auftaktniederlage in Freiburg nicht verhindern (1:2). Immerhin trifft er zum zwischenzeitlichen Ausgleich. (17.08.2008) © dpa
Erstes Heimspiel, zweite Niederlage: Auch gegen Mainz 05 verliert Sechzig mit 1:2. (24.08.2008) © dpa
Endlich der erste Saisonsieg im vierten Spiel, nachdem man auch in Ahlen verlor. Die Löwen bezwingen Duisburg mit 2:0. (15.09.2008) © dpa
Die wohl schlechteste Leistung im Jahre 2008 liefern die Löwen eine Woche später ab: 0:1 beim FC St. Pauli. Einziger Lichtblick ist der kämpfende Kapitän Bierofka. (19.09.2008) © dpa
Perfekter Auftakt im Derby gegen Ingolstadt. Daniel Bierofka erzielt das 1:0. (28.09.2008) © dpa
Doch Andreas Neuendorf schockt die Löwen: Mit einem Sonntagsschuss trifft er in letzter Minute den 1:1-Endstand. (28.09.2008) © dpa
Der Knoten platzt in Frankfurt. Beim Aufsteiger FSV holt der TSV ein souveränes 3:0 (03.10.2008). Es folgen vier Siege in Serie. © dpa
Gegen Fürth drehen die Löwen die Partie. Vor 31.000 Zuschauern gewinnen sie nach 0:1 zur Pause noch mit 3:1 (19.10.2008). © dpa
Für den Skandal des Jahres sorgt Berkant Göktan. Dieser wird des Kokain-Konsums überführt und fristlos entlassen (21.10.2008). © dpa
Unerwartet kommt die Pleite gegen Aufsteiger Oberhausen. RWO siegt gegen Timo Gebhardt und Co. mit 1:0 in der Arena (09.11.2008). © dpa
Und auch das nächste Arena-Heimspiel geht verloren. Wieder entführt Augsburg drei Punkte aus München. Den goldenen Treffer zum 0:1 erzielt ausgerechnet Ex-Löwe Daniel Baier (14.11.2008). © dpa
Trauer: Der ehemalige Vize-Präsident Ralph Burkei stirbt bei den Terroranschlägen in Bombay (26.11.2008). © dpa
Unglaublich: Gegen Abstiegskandidat Wehen-Wiesbaden verspielen die Löwen einen 3:0-Vorsprung. Benny Lauth ist nach dem 3:3 bedient (30.11.2008). © dpa
Auch die Stadiondiskussion keimt wieder auf. (14.12.2008) © dpa
Vor dem Derby gegen Nürnberg machen die Löwen-Fans ihrem Unmut Luft und fordern auf zahlreichen Plakaten und Bannern den Auszug aus Fröttmaning. (14.12.2008) © dpa
Zum Abschluss des Jahres holen die Löwen vor 57.200 Zuschauern (davon 25.000 aus Nürnberg) ein 1:1 gegen den Club. (14.12.2008) © dpa
Danke, liebe Löwen, für ein spannendes Jahr! © dpa

Quelle: tz

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