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Für 50 Millionen Euro: Actionsportzentrum in Pasing beschlossen

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Von: Sascha Karowski

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Auf gut 3300 Quadratmetern entstehen Trainingsmöglichkeiten für Skateboarding, Freestyle-Bike und Parkour. © Behnisch Architekten

Für rund 50 Millionen Euro erhalten Münchens Trendsportler ein Actionsportzentrum auf dem Areal der ehemaligen Eggenfabrik in Pasing. Das hat der Stadtrat beschlossen. Der Neubau soll voraussichtlich 2024 eingeweiht werden.

Auf gut 3300 Quadratmetern entstehen Trainingsmöglichkeiten für Skateboarding, Freestyle-Bike und Parkour – sowohl in der denkmalgeschützten Eggenfabrik als auch in einem Neubau nebenan. Neben Schulsport und Ferienangeboten soll es Wettbewerbe, Konzerte, Workshops, Fortbildungen und ein gastronomisches Angebot geben. Alle Angebote sollen allgemein zugänglich sein. 

Um sozial verträgliche Preise zu garantieren, schießt die Stadt in den ersten fünf Jahren 4,5 Millionen Euro zu. Betreiber soll eine gemeinnützige Organisation werden, etwa ein Sportverein oder ein Träger der freien Jugendhilfe. OB Dieter Reiter (SPD) sagte: „Das Actionsportzentrum ist ein echtes Leuchtturmprojekt, es wird ein lebendiger Treffpunkt und eine Heimat für all jene sein, die in München skateboarden, BMX fahren oder Parkour machen.“ Nicht jeder, so ergänzte Sportreferentin Beatrix Zurek (SPD) interessiere sich für die klassischen Sportarten.

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