Geldautomat spuckt Hunderte Münzen aus

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Markus Miller wunderte sich über die Euroflut.

Fürstenfeldbruck - Mit einem störrischen Goldesel hat es Markus Miller zu tun bekommen: Ein Parkautomat in Fürstenfeldbruck wollte einfach nicht aufhören, Münzen auszuspucken. Warum er dann die Polizei rief:

Mit einem störrischen Goldesel hat es am Mittwoch ein Emmeringer zu tun bekommen: Kurz nach 9 Uhr stellte Markus Miller (44) sein Auto auf dem Parkplatz an der Sankt Magdalena Kirche in Fürstenfeldbruck ab und zog sich ein kostenloses Ticket. Als er den Parkschein zum Auto brachte, begann der Automat plötzlich laut zu scheppern. Miller: „Ich bin zurück, um nachzuschauen. Das Geräusch kam von Münzen, die ins Ausgabefach fielen.“ „Geldrückgabe“ stand auf dem Display.

„Ich habe die paar Münzen rausgenommen und wollte sie gleich in den Opferstock der Kirche werfen.“ Doch kaum hatte der Emmeringer das Fach geleert, purzelten immer neue Geldstücke heraus. Einmal, zweimal, dreimal ging das so - der Automat gab keine Ruhe.  „Irgendwann habe ich das Fach nicht mehr ausgeleert, weil meine Jackentaschen schon übergequollen sind vor lauter Kleingeld.“

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Weil er nicht wusste, wohin mit der Euroflut, rief Miller die Polizei. Die Beamten überzeugten sich, dass am Parkplatz kein Scherzbold, sondern ein Goldesel am Werk war. Miller übergab das Geld, die Parküberwachung setzte den Automaten außer Betrieb. Die Münzen einfach einstecken? Das kam für den ehrlichen Parker nicht infrage. „Wenn da nur ein Zehnerl am Boden gelegen hätte, wäre das was anderes gewesen. Aber hier war klar, dass jemandem ein großer Schaden entsteht.“ Gezählt hat er die Münzen nicht, auch schätzen kann er den Betrag nicht mehr.

Marion Bischof

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