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Zum G7-Gipfel in Elmau: Großdemo in München angekündigt - Tausende Teilnehmer erwartet

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Von: Franziska Konrad

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Bereits zum G7-Gipfel in Elmau 2015 fand am Stachus eine große Demo statt.
Bereits zum G7-Gipfel in Elmau 2015 fand am Stachus eine große Demo statt. © Imago Images

In gut sieben Wochen findet auf Schloss Elmau der G7-Gipfel statt. Rund 15 Organisationen haben vor dem ersten Gipfeltag nun eine Riesen-Demo in München angekündigt.

München - Der G7-Gipfel auf Schloss Elmau bleibt auch für die Landeshauptstadt nicht ohne Folgen: Rund 15 Organisationen wollen einen Tag bevor der G7-Gipfel in Oberbayern startet, für einen besseren Klima- und Artenschutz und gegen Hunger und Armut demonstrieren.

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Zum G7-Gipfel in Elmau: Großdemo in München angekündigt

Konkret fordert das Protest-Bündnis von den Staats- und Regierungschefs, „Konsequenzen aus dem russischen Krieg gegen die Ukraine zu ziehen und die Abhängigkeit von Öl, Gas und Kohle zu beenden“, teilten die Verantwortlichen am Dienstag mit.

Zu den Unterstützern zählen unter anderem Attac, der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), der Naturschutzbund Deutschland (NABU), die Welthungerhilfe und WWF Deutschland. Tausende Menschen aus Deutschland und Europa würden zu der Großdemo am 25. Juni in München erwartet. Eine genau Zahl nannten die Veranstalter bislang allerdings noch nicht.

München: Großdemo gegen G7-Gipfel 2022 - Tausende Teilnehmer aus Deutschland und Europa?

Geplant ist das Gipfeltreffen von sieben führenden Industrienationen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, vom 26. bis zum 28. Juni. In der Tat keine Premiere für Oberbayern. Bereits der letzte G7-Gipfel unter deutscher Präsidentschaft fand 2015 in dem Luxushotel statt. Auch vor Ort werden etliche Protestaktionen gegen das Treffen erwartet.

Die G7-Staaten trügen Verantwortung dafür, dass die Klimakatastrophe und das Artensterben sich dramatisch zuspitzten, betonten die Organisatoren der Münchner Demo. „Wir leben im letzten Jahrzehnt, in dem wir die schlimmsten Folgen dieser Katastrophen noch abwenden können.“ Der Ausstieg aus den fossilen Energien sei zudem ein „entscheidender Schritt für den Frieden“, hieß es im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine. Stattdessen brauche es einen dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien.

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