Nicole Gargitter und Clara Kronberger möchten möglichst bald wieder zum Schwimmen einladen

Doppelspitze bei Münchens Bädern

Die neuen Bäder-Chefinnen: Nicole Gargitter (li.) und Clara Kronberger.
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Die neuen Bäder-Chefinnen: Nicole Gargitter (li.) und Clara Kronberger.

Münchens Bäder haben zwei neue Leiterinnen. Nicole Gargitter und Clara Kronberger übernehmen die Aufgabe von Christine Kugler, die jüngst zur Umweltreferentin gewählt wurde. Wann und ob die Bäder in diesem Jahr aber öffnen, können auch die neuen Chefinnen nicht sagen.

München hat eine der vielfältigsten Bäderlandschaften Deutschlands: Insgesamt gibt es 18 Frei- und Hallenbäder, weitläufige Saunalandschaften, Wellnesseinrichtungen, ein umfangreiches Kursangebot, die Fitnessstudios in der Olympia-Schwimmhalle und im Nordbad sowie im Winter das Prinzregenten-Eisstadion. 218 Mitarbeiter sind in diesem Bereich des Mutterkonzerns Stadtwerke München (SWM) fest angestellt. Hinzu kommen Saisonarbeitskräfte. Und all diese Menschen haben ab 1. April zwei neue Chefinnen: Nicole Gargitter (36) und Clara Kronberger (38) hatten sich in einem Bewerbungsverfahren durchgesetzt. Gargitter ist ausgebildete Bankkauffrau und Betriebswirtin. Im Duo mit Kronberger leitete sie bereits drei Jahre lang den Bereich Telekommunikation sowie seit Anfang 2020 den Bereich Strategie und Konzernsteuerung. Clara Kronberger studierte Physik und promovierte in Elektrotechnik. Beide sind seit 2010 bei den SWM.

„Wir freuen uns riesig auf die neue gemeinsame Aufgabe“, sagt Nicole Gargitter. Die M-Bäder trügen wesentlich zur hohen Lebensqualität Münchens bei. Die Münchner könnten sich dort gesund halten, Sport treiben, sich entspannen oder einfach eine gute Zeit mit Familie und Freunden verbringen. „Wir freuen uns darauf, unseren Teil zur weiteren Entwicklung unserer bereits heute modernen Bäderlandschaft beitragen zu dürfen. Wir werden uns dabei auf die Kundenbedürfnisse fokussieren. So möchten wir beispielsweise die ersten digitalen Schritte im Ticketing, die die Bäder in der Corona-Zeit bereits umgesetzt haben, weiterentwickeln. Auch die Ausweitung von Schwimmkursen und Kooperationen ist uns ein Anliegen.“

Wann genau und ob die Bäder in diesem Jahr öffnen, ist derweil offen. „Wir hoffen natürlich, dass es die staatliche Hygieneschutzverordnung bald zulässt, dass die Bäder wieder in Betrieb gehen dürfen“, sagt Clara Kronberger. Denn auch 2021 wird aller Voraussicht nach weiter unter Corona-Vorzeichen stehen. „Trotzdem wollen wir mit den Bädern wieder Oasen im Alltag der Münchner schaffen, gerade in dieser herausfordernden Zeit. Die Mitarbeiter des Bäderbetriebs haben im letzten Jahr Großartiges geleistet, darauf dürfen wir jetzt aufbauen.“

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