Toten Münchner in der Klamm gefunden

Garmisch-Partenkirchen - Arbeiter haben in Garmisch-Partenkirchen einen toten Münchner in der Klamm gefunden. Er war seit Ende März vermisst worden.

Am Freitag, 20. April, haben Arbeiter der Gemeinde den Leichnam eines Mannes in der Klamm gefunden. Die Ermittler der Kriminalpolizeistation Garmisch gehen davon aus, dass es sich bei dem Toten um einen 57-jährigen Münchner handelt.

Eine Frau hatte am frühen Donnerstagnachmittag, 29. März, gemeldet, dass sie an der „Eisernen Brücke“, kurz vor dem Eingang zur Partnachklamm, einen herrenlosen Rucksack mit persönlichen Gegenständen gefunden habe. Beamte der Polizeiinspektion ermittelten schnell, dass es sich um das Eigentum eines 57-jährigen Mannes aus München handelte. Bei der Suche mit einem Personensuchhund ergaben sich laut Polizei Hinweise, dass der Mann von der Brücke in die Partnachklamm gesprungen war. Im Rechen der dortigen Staustufe fand man anschließend auch ein Paar Bergschuhe, der 57-Jährige blieb aber verschwunden.

Weil in seiner Münchner Wohnung am selben Tag auch noch ein Abschiedsbrief gefunden wurde, musste man von einem Suizid des Mannes ausgehen. Die Garmischer Kripo organisierte in der Folge mehrere Absuchen in der Klamm, an der auch Taucher der Bereitschaftspolizei teilnahmen. Unter schwierigen Bedingungen wurde der in Frage kommende Bereich wiederholt abgesucht, immer ohne Erfolg. Danach war die Klamm etwa drei Wochen lang nicht begehbar, weil Felsarbeiten durchgeführt werden mussten und die Gefahr für die Suchmannschaften zu groß gewesen wäre.

Erst am Vormittag des 20. April sahen Arbeiter den leblosen Körper unter Wasser und verständigten die Polizei. Mit der Hilfe der Bergwacht Garmisch und der Wasserwacht Grainau konnte der Tote aus dem Wasser geborgen werden. Auch wenn die endgültige Identifizierung, die im Rahmen einer Obduktion durchgeführt wird, noch aussteht, gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um den 57-jährigen Münchner handelt.

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