24-Jähriger erleidet Verbrennungen

Gasfeuerzeug aufgefüllt: Explosion im Badezimmer

München - Ein Student (24) wollte am Samstagmorgen in einer Wohnung in der Isarvorstadt seine Gasfeuerzeuge auffüllen - mit verheerenden Folgen:

Ein 24-jähriger Student war am Wochenende mit seiner Freundin in deren Wohnung in der Isarvorstadt. Am Samstag gegen 1 Uhr wollte er seine drei Gasfeuerzeuge auffüllen und ging dazu ins Bad. Offensichtlich durch ausströmendes Gas kam es zu einer Stichflamme und zu einer Explosion. Die war so heftig, dass im angrenzenden Wohn-/Schlafzimmer die Scheibe der Balkontür zerbarst und die Fensterfront leicht nach außen gedrückt wurde.

Der Student zog sich durch die Stichflamme Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und an den Armen zu. Er fuhr mit dem Taxi ins Krankenhaus und konnte nach ambulanter Behandlung im Laufe des Sonntags wieder entlassen werden. Seine Freundin wurde nicht verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen wird der entstandene Schaden auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Außer den beiden unmittelbar Beteiligten hatte von dem Vorfall niemand etwas mitbekommen. Der Vermieter war im Laufe des Sonntags vom Vorfall in Kenntnis gesetzt worden.

Er schaute sich den Schaden am Sonntagnachmittag an. Da er Angst hatte, dass Teile der Fassade beschädigt sein und auf den Gehweg fallen könnten, verständigte er die Polizei. Nach Hinzuziehung der Lokalbaukommission konnte eine Einsturzgefahr ausgeschlossen werden. Der Gehweg wurde jedoch unter der betreffenden Wohnung vorsorglich gesperrt.

Beamte der Münchner Kripo waren vor Ort und ermitteln nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Herbeiführung einer Explosion.

mm

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