Gasgeruch: Feuerwehreinsatz in Münchner U-Bahn

München - Gasgeruch in mehreren U-Bahnhöfen hat am Donnerstagmorgen zu einem großen Feuerwehr-Einsatz im Münchner Untergrund geführt.

Die Polizei alarmierte die Einsatzkräfte, nachdem zahlreiche Fahrgäste und die U-Bahn-Wache in der Innenstadt Alarm geschlagen hatten. Die Ursache für den auffälligen Geruch konnte jedoch nicht geklärt werden.

Nach der Alarmierung gegen 10 Uhr rückte die Feuerwehr zu mehreren U-Bahnhöfen gleichzeitig aus. Laut einem Sprecher der Stadtwerke (SWM) sei der Geruch wohl in rund 20 Stationen der U-Bahnlinie 6 bemerkt worden. Nach den ersten Anrufern war davon ausgegangen worden, dass der Geruch von der U-Bahn-Station Alte Heide ausging. Die Untersuchungen dort führten jedoch zu keinem Ergebnis. Später war eine Baustelle an der Implerstraße als Ursache vermutet worden, doch auch dort wurden die Einsätzkräfte nicht fündig. „Durch den Fahrtwind der Züge war der Geruch im Netz verteilt worden“, erklärte der SWM-Sprecher.

Fakt ist, dass sowohl eingesetzte Feuerwehrmänner als auch SWM-Techniker selbst den Gasgeruch bemerkt haben, die Konzentration bei den Messungen jedoch minimal war. Erdgas konnte als Ursache laut SWM ausgeschlossen werden. Eine gesundheitliche Gefahr für Passagiere und andere Passanten habe darum nicht bestanden, hieß es. Der Fahrbetrieb lief deshalb weiter. In den Zügen sei der Geruch ohnehin weniger bemerkbar gewesen.

Theoretisch denkbar ist auch, dass jemand absichtlich eine Substanz in mehreren Stationen verspritzt hatte. Einen Beweis dafür gibt es allerdings nicht, hieß es.

sri

Rubriklistenbild: © Schlaf

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