Welche Probleme sie haben

GBW-Mieter bitten Günter Beckstein um Hilfe

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Ombudsmann und Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein stellte sich den Fragen der GBW-Mieter.
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Ombudsmann und Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein stellte sich den Fragen der GBW-Mieter.
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Ombudsmann und Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein stellte sich den Fragen der GBW-Mieter.
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Ombudsmann und Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein stellte sich den Fragen der GBW-Mieter.
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Als Projektleiterin des Nachbarschaftstreffs Arnulfpark vertritt Sabine Ullrich die Mieter von 191 Sozialwohnungen der GBW. Unter diesen steigt die Angst vor Mieterhöhungen. „Ich will wissen, warum hier nicht die gleichen Regeln wie bei städtischen Sozialwohnungen gelten – mit Mieterhöhungen von maximal sechs Prozent“, sagt die Sozialpädagogin. Becksteins Antwort fiel kurz aus: Die Stadt sei dafür verantwortlich.
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Rosa Dutkowski ist sauer. Stinksauer! Die 72-Jährige ist zu dem Termin mit Beckstein gekommen, um endlich zu erfahren, wem eigentlich ihre GBW-Wohnung gehört. Dutkowski sagt: „Ich will wissen, was los ist. Da wird ja jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf getrieben!“ An ihrem Haus ist seit seit Jahren nichts mehr gemacht worden. Die Rentnerin fürchtet, dass die neuen Eigentümer es weiter verkommen lassen. „Und dann wird es abgerissen und verkauft!“
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Susanne Schneider hatte bisher keine Probleme mit der GBW. „Aber man hört so viel zu diesem Thema. Einmal heißt es, die Mieter seien geschützt und dann wieder, dass Wohnungen verkauft werden“, sagt die Journalistin. Beim Beckstein-Termin hoffte sie auf Neuigkeiten, wie es mit ihrer Wohnung in Schwabing weitergeht. „Dazu haben wir bisher sehr wenig Informationen bekommen“, erzählt die 55-Jährige.
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Eine Mieterhöhung musste Franz Maier (80) schon hinnehmen. Nun wurde ihm seine Wohnung in Schwabing zum Kauf angeboten. „Aber 100 Quadratmeter sind unerschwinglich“, sagt der Rentner. Ihn interessiert, ob die Sozial-Charta auch bei einem weiteren Verkauf gültig ist. Schließlich mussten die Mieter nicht unterschreiben. Becksteins Antwort: Ja, denn sie trägt die Unterschrift der Patrizia.

München - Mieterhöhungen, Kaufangebote, Sanierungen: Kaum eine Woche vergeht, in der die GBW-Mieter keine schlechten Nachrichten bekommen. Jetzt klagten sie dem Ombudsmann ihr Leid.

Und der ist kein Geringerer als Günther Beckstein (70). Nachdem die Patrizia die 32.000 Apartments der BayernLB gekauft hatte, wurde der ehemalige Ministerpräsident als Vermittler eingesetzt. Herr Beckstein, bitte helfen Sie! Wem gehören die Wohnungen nun? Genießen Mieter über 60 wirklich Kündigungsschutz? Diese und viele andere Fragen stellten die Mieter am Montagabend dem Ombudsmann. Der musste die Erwartungen bremsen: „Ich bin nur für die Einhaltung der Sozial-Charta verantwortlich.“ Das sind die Probleme der GBW-Mieter:

Angst vor Mieterhöhung

Als Projektleiterin des Nachbarschaftstreffs Arnulfpark vertritt Sabine Ullrich die Mieter von 191 Sozialwohnungen der GBW. Unter diesen steigt die Angst vor Mieterhöhungen. „Ich will wissen, warum hier nicht die gleichen Regeln wie bei städtischen Sozialwohnungen gelten – mit Mieterhöhungen von maximal sechs Prozent“, sagt die Sozialpädagogin. Becksteins Antwort fiel kurz aus: Die Stadt sei dafür verantwortlich.

Unser Haus verfällt

Rosa Dutkowski ist sauer. Stinksauer! Die 72-Jährige ist zu dem Termin mit Beckstein gekommen, um endlich zu erfahren, wem eigentlich ihre GBW-Wohnung gehört. Dutkowski sagt: „Ich will wissen, was los ist. Da wird ja jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf getrieben!“ An ihrem Haus ist seit seit Jahren nichts mehr gemacht worden. Die Rentnerin fürchtet, dass die neuen Eigentümer es weiter verkommen lassen. „Und dann wird es abgerissen und verkauft!“

Sanieren und dann?

Seit ihre Wohnung im Stadtteil Am Hart verkauft wurde, flattern Katharina Schymetzko (68) regelmäßig Briefe vom neuen Eigentümer ins Haus. Im letzten Schreiben wurde ihr mitgeteilt, dass das Gebäude in vier Jahren saniert wird. „Ich weiß nicht, ob ich in dieser Zeit umziehen muss oder ob danach die Miete steigt. Man erfährt nichts“, sagt die Rentnerin. Sie wohnt schon seit 48 Jahren im gleichen Haus.

Was plant die GBW?

Susanne Schneider hatte bisher keine Probleme mit der GBW. „Aber man hört so viel zu diesem Thema. Einmal heißt es, die Mieter seien geschützt und dann wieder, dass Wohnungen verkauft werden“, sagt die Journalistin. Beim Beckstein-Termin hoffte sie auf Neuigkeiten, wie es mit ihrer Wohnung in Schwabing weitergeht. „Dazu haben wir bisher sehr wenig Informationen bekommen“, erzählt die 55-Jährige.

Bleibt Charta gültig?

Eine Mieterhöhung musste Franz Maier (80) schon hinnehmen. Nun wurde ihm seine Wohnung in Schwabing zum Kauf angeboten. „Aber 100 Quadratmeter sind unerschwinglich“, sagt der Rentner. Ihn interessiert, ob die Sozial-Charta auch bei einem weiteren Verkauf gültig ist. Schließlich mussten die Mieter nicht unterschreiben. Becksteins Antwort: Ja, denn sie trägt die Unterschrift der Patrizia.

Beate Winterer, Patrick Wehner

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