Geburt im Rettungswagen

Feuerwehr als Geburtshelfer im Rettungswagen

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Nach einem Baby war noch nicht Schluss. Das zweite ließ sich aber zumindest bis zum Kreissaal Zeit. Symbolbild.

München - Mit dem Stichwort "Entbindung" ging es für einen Rettungswagen der Feuerwehr zum Einsatz. Bis in den Kreissaal schaffte man es mit der werdenden Mutter aber nicht.

Am Einsatzort angekommen, kam den Rettern ein Mann entgegen. An der Hand hatter er seine Frau - sie war in der 37. Woche schwanger.

Während der Mann zu Hause blieb, um auf die anderen Kinder des Ehepaares aufzupassen, legten die Feuerwehrbeamten die hochschwangere Frau auf die Transportliege im Rettungswagen. "Das Baby kommt", sagte die Frau auf der Fahrt zum Krankenhaus. Und das tat es tatsächlich, denn als der Rettungsassistent nachsah, ragte bereits der Kopf des Babys heraus. Der Helfer unterstützte die Gebärende bei der Entbindung und wollte ihr ein offensichtlich gesundes Mädchen präsentieren.

Doch damit war das Abenteuer des Geburtshelfers noch nicht vorbei. Als er das Baby auf den Bauch der Mutter legen wollte, sagte diese, dass das zweite Baby auch bald kommt. Der verdutzte Feuerwehrmann verstand zunächst nicht, was sie damit meinte. Auf Nachfrage war aber klar: Es handelte sich um eine Zwillingsgeburt. Das zweite Mädchen blieb aber noch bis in den Kreissaal im Mutterleib. Dort kam es, ebenfalls gesund, zur Welt.

mm

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