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Bagger reißt Hochdruck-Gasleitung auf: Entwarnung nach Explosionsgefahr in München

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Von: Christoph Gschoßmann

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In der Theresienstraße ist am Dienstagabend ein Gasleck entstanden. Die Feuerwehr rückte an (Symbolbild).
In der Theresienstraße ist am Dienstagabend ein Gasleck entstanden. Die Feuerwehr rückte an (Symbolbild). © dpa / Martin Schutt

Bei Baggerarbeiten ist am Dienstag eine Hochdruck-Gasleitung in München abgerissen worden. Die Theresienstraße wurde gesperrt. Nach 30 Minuten war die Gefahr gebannt.

München - Gas-Gefahr am Dienstagabend in München! Ein Bagger hatte in der Theresienstraße in der Maxvorstadt eine Hochdruck-Gasleitung aufgerissen. Das berichtet die Feuerwehr München.

Um 17.04 Uhr meldeten die Stadtwerke den Vorfall an die Integrierte Leitstelle und riefen so die Feuerwehr. Sofort wurde der Bereich großräumig abgesperrt, zwischen der Amalienstraße und Türkenstraße ging nichts mehr. Auch für den Brandschutz wurde umgehend gesorgt. Rund um die Einsatzsstelle wurden Messungen durchgeführt.

30 Minuten Explosionsgefahr in München: Gasleck in der Theresienstraße

Nach 30 Minuten war die Gefahr gebannt: Mitarbeiter der Gaswache schlossen das Leck in der Gasleitung. Damit dies möglich war, musste sogar das Heizkraftwerkt in der Theresienstraße heruntergefahren werden. Das Restgas musste hierfür aus der Leitung geblasen werden. Das dürften auch einige Passanten bemerkt haben, denn wie die Feuerwehr in ihrer Pressemitteilung schreibt, kam es dadurch zu Geruchsbelästigungen. Nach einer Stunde verließen die ersten Feuerwehrleute die Einsatzsstelle.

Doch nicht für alle Feuerwehrler war der Einsatz dadurch beendet: Sie kontrollierten angrenzende Gebäude, um zur Sicherheit Messungen durchzuführen, bis klar war, dass auch hier keine Gefahr bestand. Die Stadtwerke übernahmen danach die Reperatur. Um 19 Uhr war der Einsatz beendet. (cg)

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