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Geflügelpest in München: Stadt gibt Maßnahmen bekannt - Kontaktverbot für Hühner

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Von: Sascha Karowski

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Geflügelpest
Ein Schild mit der Aufschrift „Geflügelpest Schutzzone“. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Wegen der Geflügelpest hat die Stadt Sicherheits-Maßnahmen angeordnet. Hunde sollten zum Beispiel in den Isarauen nicht mehr frei herumlaufen.

München - Zum Schutz der Münchner Geflügelhaltungen vor der Geflügelpest werden ab sofort verstärkte Sicherheitsmaßnahmen für Haus- und Nutzgeflügel in München angeordnet. Das teilt die Stadt mit. Denn die Erkrankung endet vor allem für Geflügel in den meisten Fällen tödlich. Und für Betreibe können hohe wirtschaftliche Schäden entstehen.

Daher gilt ab sofort ein Verbot von Ausstellungen und Märkten und ein Fütterungsverbot von wildlebenden Wasservögeln. Tot aufgefundene Vögel sollten nicht angefasst werden, wenngleich das Virus für den Menschen wohl ungefährlich ist. Funde toter Wasservögel können aber dem städtischen Veterinäramt telefonisch unter 089/23 33 63 13 gemeldet werden. Es wird überdies empfohlen, Hunde und Katzen an Gewässern, zum Beispiel in den Isarauen, nicht freilaufen zu lassen.

Geflügelbestände: Betriebsfremde Personen sollen Ställe nicht betreten

Weiter ist untersagt, dass Geflügelbestände von betriebsfremden Personen betreten werden. Das Betreten der Haltungen sollte zudem nur mit betriebseigener Kleidung und unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen erfolgt. Nutzgeflügel soll überdies aus der Haltung nicht entweichen könne, Futter und Einstreu müssen wildvogelsicher gelagert werden.

Ein besonders hohes Risiko besteht derzeit für Betriebe mit möglichem Außenkontakt von gehaltenem Geflügel mit wildlebendem Wassergeflügel. Daher rät die Stadt, Nutzgeflügel in Ställen zu halten und somit den Kontakt etwa zu Zugvögeln zu unterbinden.

Geflügelpest in München: Tierhalter sollten Erkrankungen melden

Tierhalter sind grundsätzlich aufgefordert, auf mögliche Erkrankungen beim Geflügel zu achten und bei Auffälligkeiten in jedem Fall einen Tierarzt hinzuzuziehen. Weitere aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern sind hier abrufbar.

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