Gegen Kopf getreten: Bundespolizei muss Schlägereien schlichten

München - Zu zwei Fällen von gefährlicher Körperverletzung mussten die Bundespolizisten am Sonntag in den frühen Morgenstunden ausrücken.

Im ersten Fall kam es um 3.45 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei alkoholisierten Münchnern im Alter von 23 und 25 Jahren vor einem Schnellrestaurant am Ostbahnhof. Dabei soll eine zunächst verbal geführte Streiterei ausgeartet sein. Der ältere Mann soll die Auseinandersetzung mit Faustschlägen und Tritten gegen den Kopf seines Gegenübers fortgesetzt haben. Der jüngere Mann verlor einen Schneidezahn und erlitt Kopfverletzungen.

Das Opfer begab sich in ärztliche Behandlung. Der Schläger konnte noch am Tatort von der Bundespolizei festgenommen werden. Ihn erwartet eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Eine halbe Stunde später, gegen 4.15 Uhr, gerieten in der Schalterhalle des Hauptbahnhofs zwei alkoholisierte rumänische Staatsbürger im Alter von 21 und 34 Jahren mit einem 30-jährigen Italiener aneinander. Auslöser der Gewalttat soll gewesen sein, dass das ebenfalls alkoholisierte Opfer die Täter angerempelt hat.

Fausthiebe auf den Kopf des Opfers sollen die Antwort gewesen sein. Ein Zeuge berichtet auch von Fußtritten gegen den Kopf des Opfers, nachdem dieses zu Boden gegangen war.

Aufgrund der starken Prellungen im Gesichtsbereich, verbunden mit einer Gehirnerschütterung und Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule wurde das Opfer in eine Münchner Klinik verbracht.

Beide Täter wurden von der alarmierten Bundespolizei noch in der Schalterhalle festgenommen. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverlerletzung.

Von der Staatsanwaltschaft wurde Untersuchungshaft beantragt, die vom Haftrichter bewilligt wurde.

Rubriklistenbild: © dpa

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