Motorrad konnte gerade noch ausweichen

Polizei jagt Geisterfahrer von der A99

München - Ein Geisterfahrer hat am Sonntagabend auf der A99 für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Ein Auto- und ein Motorradfahrer konnten Zusammenstöße in letzter Sekunde verhindern. Der Geisterfahrer ist flüchtig.

Am Sonntag gegen 20.30 Uhr kam den Verkehrsteilnehmern auf der A99 im Bereich Freiham ein Geisterfahrer auf der linken Spur entgegen.

Der Geisterfahrer fuhr zwischen den Anschlußstellen Germering-Nord und dem Autobahndreieck München Süd-West in falscher Richtung (Richtung Lindau). Ein 61-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Raum München konnte dem Geisterfahrer in letzter Sekeunde gerade noch ausweichen. Hätte dieser nicht so blitzschnell reagiert und seinen BMW X1 auf die rechte Spur gelenkt, wäre es zum Frontalzusammenstoß gekommen. Ebenso konnte ein Motorradfahrer in letzter Sekunde einen Zusammenstoß mit dem Geisterfahrer verhindern. Leider fuhr der Motorradfahrer anschließend weiter, ohne auf das Eintreffen der Polizei zu warten.

Eine sofort eingeleitete Fahndung durch Polzeikräfte des Polizeipräsidiums München und des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord verlief negativ. Der Geisterfahrer konnte nicht mehr festgestellt werden. Offensichtlich hatte er die Autobahn inzwischen verlassen. Glücklicherweise verursachte der Falschfahrer keinen Verkehrsunfall, sodass niemand zu Schaden kam.

Zum Fahrzeug des Geisterfahrers ist lediglich bekannt, dass es sich um einen dunkelfarbenen Kleinwagen gehandelt haben soll. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Fahrzeug des Geisterfahrers machen können, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck unter Tel.: 089/89118-0, zu melden.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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