Geldbeutelwaschen soll Münchens Kassen füllen

München - Münchens Oberbürgermeister Christian Ude hat das städtische Portemonnaie im Fischbrunnen am Marienplatz gewaschen. Glaubt man einem alten Brauch ist Münchens Stadtsäckel bald prall gefüllt.

In der Hoffnung auf mehr Geld im Münchner Stadtsäckel hat Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) das städtische Portemonnaie im Fischbrunnen auf dem Marienplatz gewaschen. Umringt von zahlreichen Zuschauern folgte er damit einem alten Brauch.

“Schon im 19. Jahrhundert haben arme Dienstboten hier nach den Faschingstagen ihre Geldbeutel gewaschen“, sagte Ude. Damit sollte gezeigt werden, dass das Portemonnaie tatsächlich vollkommen leer und die Dienstherrschaft aufgerufen sei, es wieder zu füllen. Ude erinnerte daran, dass Münchner Bürgermeister den Stadtsäckel seit über einem halben Jahrhundert in der Hoffnung auf eine gute Finanzlage waschen.

Um die Münchner Stadtfinanzen sei es in diesem Jahr nicht so schlecht bestellt, wie vielerorts berichtet. “In jedem Fall besser als in vielen Städten, die es versäumen, am Aschermittwoch ihre Stadtsäckel zu waschen“, sagte Ude. Auch sein Bürgermeisterkollege Hep Monatzeder (Grüne), Stadtkämmerer Ernst Wolowicz und der Präsident des TSV 1860 München, Dieter Schneider, traten zum Geldbeutelwaschen auf dem Marienplatz an.

dpa

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