50 Prozent Preissteigerungen?

Gema-Erhöhung trifft auch Märkte & Feste

München - Discos und Bars laufen sowieso schon Sturm gegen die höheren Gema-Gebühren – doch es trifft noch viel mehr Menschen: Auch andere Veranstalter müssen blechen.

So werden auch die Veranstalter etwa von Stadtfesten, Marktsonntagen oder Gewerbeschauen deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Laut einer Umfrage vom Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband und der Dehoga Bayern rechnen 50 Prozent der bayerischen Kommunen mit Preissteigerungen.

Die ersten drei Veranstaltungen sind bereits abgesagt. Ein Beispiel in Zahlen: Die Stadt Kulmbach rechnet für das jährliche Altstadtfest mit einer Erhöhung von 4044,37 Euro in diesem, auf 9999,79 Euro im kommenden Jahr. Die Kritik: Das Vorgehen der Gema werde durch ein nicht mehr zeitgemäßes Monopol ermöglicht. Das gesellschaftliche Leben würde durch die massive Erhöhung einen deutlichen Einbruch erleiden.

tz

Rubriklistenbild: © dapd (Symbolbild)

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