Gerd Bittls Ziehsohn in Untermenzing beerdigt

Trauriger Abschied von Sidney

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München - Es war ihr schwerster Gang, bei dem sie eine große Trauergesellschaft begleitete. Am Dienstag Vormittag fand Sidney Wendt (26) seine letzte Ruhe im Parkfriedhof in Untermenzing.

Seine Mutter Farah Sina stand aufrecht vor der Aussegnungshalle unter einem Kirschbaum. Vor ihr ruhte ihr geliebter Sohn in einem weißen Sarg mit goldenen Beschlägen. Ein Gesteck aus bunten Rosen lag darauf mit einer Schleife auf der stand: „Meine Liebe. Deine Mom“. Aus aller Welt waren sie gekommen, um ihrem Sidney die letzte Ehre zu erweisen. Im August vor einem Jahr hatte der Ziehsohn vom 2012 verstorbenen Sporthaus-Chef Gerd Bittl die schreckliche Diagnose Leukämie bekommen (

tz berichtete

). Die Prognose der Ärzte damals: Sidney habe nur noch eine Woche. Doch Chemotherapie und die Liebe seiner Mutter und Freunde schenkten Sidney weitere elf Monate. „Wir haben viel Liebe gegeben und geschenkt bekommen“, sagt Sidneys Mutter über diese Zeit. Am 30. Juni starb der junge Mann schließlich in den Armen seiner Mutter – doch die Liebe ist stärker als der Tod. 

JAM

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