Gerüsteinsturz - drei Arbeiter schwerverletzt

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München - An einer Baustelle in der Hugo-Troendle-Straße ist ein Hängegerüst von etwa 15 Meter Länge in sich zusammengestürzt. Drei Arbeiter standen gerade darauf.

Es grenzt an ein Wunder, dass alle drei diesen Absturz überlebt haben: Die Gerüstbauer wurden am Mittwoch um 17.50 Uhr beim Einsturz eines Gerüstes auf einer Moosacher Baustelle schwer verletzt. Der Jüngste erlitt einen Wirbelsäulenbruch.

Die drei Ungarn (28, 33 und 55 Jahre) hatten auf der Dachterrasse des Rohbaus in der Hugo-Troendle-Straße ein 15 Meter langes, sogenanntes Hängegerüst errichtet. Dabei brach der gesamte Aufbau plötzlich zusammen. Zwei der Arbeiter konnten sich nicht mehr halten und stürzten zehn Meter tief auf die Betonplatte der Tiefgarageneinfahrt. Der dritte Mann blieb auf Höhe des ersten Obergeschosses auf Gerüsttrümmern liegen.

Feuerwehrleute und Notärzte brachten die Männer mit Hilfe der (Dreh)leiter und speziellen Halterungen auf Straßenniveau. Dabei wurden die Schwerverletzten von Notärzten betreut. Die drei Ungarn mussten noch am selben Abend in verschiedenen Krankenhäusern operiert werden.

Die Baustelle wurde gesperrt. Erste Untersuchungen der Münchner Kripo ergaben, dass das erst teilweise aufgebaute Gerüst offensichtlich nicht ordnungsgemäß befestigt worden war.

Dorita Plange

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