Geschickte Polizistin verhindert Selbstmord

München - Gleich mit mehreren Küchenmessern hat ein 37 Jahre alter Grieche am ersten Weihnachtsfeiertag gedroht - er wolle sich und gegebenenfalls andere damit umbringen. Eine besonnene Polizistin konnte das verhindern.

37-Jährige verließ am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 22.40 Uhr die elterliche Wohnung an der Taubenstraße in der Au und hatte zuvor gedroht, sich und gegebenenfalls andere zu erstechen. Die Eltern verständigten daraufhin die Polizei.

Noch während sie mit den Beamten telefonierten, kehrte der Sohn wieder in die Wohnung zurück. Die Messer hatte er weggeworfen. Die Polizei, der der Mann bereits als psychisch krank bekannt war, schickte mehrere Einsatzkräfte in die Wohnung, um nach dem Rechten zu sehen und den Mann wegen Eigen- und Fremdgefahr in eine Klinik einzuweisen.

Als Beamte mit dem 37-Jährigen, der zunächst sehr ruhig und zugänglich erschien, die Wohnung verlassen wollten, eskalierte die Situation. Der Grieche griff sich in der Küche erneut ein Messer. Er hielt es sich vor den Körper und forderte die Polizisten auf, sofort die Wohnung zu verlassen. Eine Polizeibeamtin verwickelte den Mann in ein Gespräch, während dem er ihr androhte, sie umzubringen, sollte sie ihn nicht in Ruhe lassen.

In der Zwischenzeit wurden die Eltern des Mannes über ein Fenster der Wohnung im Erdgeschoss in Sicherheit gebracht. Nach etwa 20 Minuten intensiven Gesprächs gelang es der Polizistin, den Mann zu überzeugen, das Messer wegzulegen und mit den Beamten die Wohnung zu verlassen. Der 37-Jährige wurde in eine Klinik eingewiesen, in der er nun behandelt wird.

do

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