Lichtermeer nach der Friedenskette?

Geschrumpfte Bagida will weitermachen

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Den 350 Bagidas standen am Montag 15.000 Teilnehmer der Lichterkette gegenüber.

München - Auch wenn München am Montag mit der Lichterkette zum fünften Mal bewiesen hat, dass es hier keinen Platz für Hass gibt: Bagida macht weiter.

Shalom! Salam Maleikum! Friede sei mit Euch! 15 000 Münchner setzten am Montag ein bewegendes Friedenszeichen der Religionen, als sie mit Kerzen die Gotteshäuser der Christen, Juden und Muslime verbanden.

Krankenpfleger Robert Gruber will, dass München nochmal leuchtet, und zwar am 10. Februar von 18 bis 20 Uhr am Odeonsplatz. Sein Motto: „Verschiedene Kulturen, verschiedene Religionen, eine Menschheit“. Unter anderem Flüchtlingshelfer-Organisationen sowie die Gewerkschaft Verdi unterstützen den Aufruf bereits, auf den es gestern schon 205 Zusagen gab.

Rund 15.000 Münchner setzten bei der Friedenskette der Religionen ein Zeichen der Toleranz.

Und Bagida? Auch wenn das Häuflein am Montag auf 350 Anhänger zusammenschmolz, wollen die Islamgegner weitermachen. Dienstag wurde wieder ein Marsch für kommenden Montag beim KVR angemeldet. Wo, steht noch nicht fest. Bagida wird weiter von Pegida unterstützt, wo die moderateren Vorstandsmitglieder gegangen sind. Die Bagida-Gegendemonstranten stehen auch schon in den Startlöchern.

Für die Münchner Polizei bedeutet das den achten Großeinsatz seit Ende Dezember. Denn am Samstag findet die Sicherheitskonferenz statt, wo mit heftigen Protesten gerechnet wird.

We/Dop

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