Baustelle am Berg

Giesinger Bräu: Im Oktober geht’s los!

+
Die Baustelle am Giesinger Berg.

München - Im Hof steht ein großer Kran, Bauarbeiter werkeln, Laster bringen riesige Lagertanks: Die Umbauten am Giesinger Berg gehen in die heiße Phase!

Im Hof steht ein großer Kran, Bauarbeiter werkeln, Laster bringen riesige Lagertanks: Die Umbauten am Giesinger Berg gehen in die heiße Phase! Ab Ende Oktober wird die Privatbrauerei Giesinger Bräu hier ihr Kultbier brauen.

Eigentlich hätte die neue Braustätte in der Martin-Luther-Straße 2 längst fertig sein sollen. Aber daraus wurde nichts: „Leider haben statische Probleme alles verzögert“, sagt der Gründer und Geschäftsführer von Giesinger Bräu, Steffen Marx. „Wir hängen vier Monate hinterher.“ Jetzt soll alles nach Plan laufen. Nachdem das Gebäude entkernt wurde, werden diese Woche Sudhaus, Lagertranks und die Kellertechnik eingebaut. Das Besondere: Im Keller wird nach mit offener Gärung, einem alttraditionellen Brauverfahreren gebraut. „So kommt der obergärige Charakter der Hefe besonders zum Ausdruck“, erklärt Marx.

2006 hatte Steffen Marx die Brauerei in einer alten Hühnerschlachterei in der Birkenau. Im ersten Jahr produzierte die Brauerei 200 Hektoliter. 2011 waren es schon 1000, im vergangenen Jahr dann 1800! Dann wurde die alte Brauerei zu klein – Marx und seine Mitarbeiter kamen nicht mehr hinterher. Knapp drei Millionen Euro kostet die neue, größere Brauerei: Mit 800 Quadratmetern misst sie zehn Mal so viel wie die alte. Im Stüberl können die Gäste das Bier direkt vor Ort verkosten, haben durch Panoramafenster einen Blick auf die Sudkessel, vor dem Haus entsteht eine bewirtete Terrasse.

Mit 6000 Hektolitern pro Jahr will die Brauerei hier loslegen – möglich sind maximal 14 000. Was den Erfolg ausmacht? Marx tippt: „Unser Mix aus Handwerk und Herkunft. Diese Authentizität wissen die Leute offenbar zu schätzen.“

CMY

auch interessant

Meistgelesen

Kommentare