Giftige Rauchwolke: Schule evakuiert - drei Verletzte

München - Folgenschwere Verwechslung: Auf einem Schulgelände sollte eine Spezialfirma Altöl aus Kanistern absaugen. Doch stattdessen befand sich angeblich Säure in den Behältern. Drei Menschen wurden verletzt.

Der 53 Jahre alte Lkw-Fahrer einer Spezialfirma hatte am Mittwochvormittag den Auftrag, Altöl aus Kanistern auf dem Gelände der Berufsförderschule am Oberwiesenfeld in Milbertshofen abzusaugen. Dabei kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion. Wie diese entstand, muss noch abschließend geklärt werden. Die Polizei geht davon aus, dass sich in dem Tank noch Reste von Salpeter befanden. Nach Angaben der Münchner Berufsfeuerwehr wurde versehentlich statt Altöl ein mit Säure gefüllter Kanister angesaugt. Die Folge: eine giftige Rauchwolke. Das wurde in der Schule bemerkt, woraufhin das Gebäude mit 500 Schülern und Lehrern evakuiert wurde.

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Durch eingeatmete Dämpfe und ausgetretene Spritzer des gefährlichen Gemisches erlitten der Fahrer, eine Lehrkraft und ein Lagerist der Schule Verletzungen im Bereich der Atemwege und des Gesichts. Alle drei mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Die Kriminalpolizei München ermittelt nun den genauen Unfallhergang.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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