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„Winter schlägt richtig zu“: Nächste Schneebombe bahnt sich an – DWD-Warnung für München

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Die winterliche Großwetterlage in Bayern hält an. Pünktlich zum Wochenbeginn setzt die nächste Schneewelle ein, der DWD warnt vor Frost und Glätte.

München – Lange Zeit hielt der Januar Kurs auf den wohl wärmsten Januar aller Zeiten – dann aber kam der Winter, und das nicht gerade zaghaft. Am zurückliegenden Mittwoch überraschte er Nordbayern, legte den Busverkehr lahm, ließ den Präsenzunterricht an Schulen ausfallen und führte zu zahlreichen Unfällen.

Auch zum Wochenende hin sorgte er für Überraschungen, durch reichlich neuen Schnee steig am Samstagabend, 21. Januar, die Lawinengefahr in den Alpen. Und es ist noch nicht vorbei: Die nächste Schneewalze ist bereits im Anmarsch.

Winter mit voller Kraft: Die nächste Schneebombe rollt heran – DWD warnt

Am Sonntagmorgen und -mittag, 22. Januar, gönnt sich der Schnee laut der Vorhersage von Dominik Jung im aktuellen Wettervideo des wetternet-YouTube-Kanals eine Pause. Doch die ist nur von kurzer Dauer: Bereits am Sonntagabend, in der Nacht zum Montag, 23. Januar, und am Montagmorgen gibt es den nächsten Schneefall in Bayern. Die Wetterkarte Hintergrund des Meteorologen zeigt dabei: München liegt mitten im von Jung angesprochenen „Schneefallgebiet“.

Die winterliche Großwetterlage in Bayern hält an – und wird auch rund um den Beginn der Woche für Schnee, Glätte und Frost sorgen.
Die winterliche Großwetterlage in Bayern hält an – und wird auch rund um den Beginn der Woche für Schnee, Glätte und Frost sorgen. © aal.photo / IMAGO / Screenshot wetternet / YouTube / Screenshot Wetterkarte / Deutscher Wettedienst

Dabei warnt Jung auch vor „erheblicher Glätte im Berufsverkehr“ am Montagmorgen. „Der Winter ist da und er dreht momentan richtig auf“, so der Meteorologe von wetternet. Besonders auch in München sei dabei mit starkem Schneefall zu rechnen, mit glatten Straßen und frostigen Temperaturen.

Auch der Deutsche Wetterdienst nimmt den neuerlichen Schneefall zum Anlass, eine Warnung herauszugeben – und diese gilt für ganz Bayern. Für den gesamten Sonntag warnt der DWD vor Glätte und Frost, es ist eine amtliche Warnung der Stufe eins. Im Warnlagebericht schreibt der DWD von „verbreiteter Schneeglätte“.

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Kälte in der Nacht – und der Ausblick auf die Wetter-Woche

Entsprechend kalt bleibt es auch in den nächsten Tagen. Am Sonntag ist in ganz Bayern mit höchstens null Grad zu rechnen, in der Nacht fallen die Temperaturen in den südlicheren Regionen auf minus acht Grad, in den nördlicheren Gebieten auf etwa minus drei Grad. Die Minusgrade in der Landeshauptstadt werden sich da wohl irgendwo in der Mitte einpendeln.

Ab Montag schwanken die Temperaturen zwischen mal über, mal unter null Grad. Ab und an kommt bei bewölktem Himmel sogar die Sonne raus, den aktuellen Wettervorhersagen nach ist dann unter der Woche zunächst nicht mit neuerlichem Schneefall zu rechnen.

Die Ensemble-Vorhersage bis zum 5. Februar zeigt aktuell kein Frühlingserwachen an, meint Dominik Jung – aber auch keinen arktischen Winter. Mit weiteren Schneefällen ist allerdings zu rechnen. (fhz)

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