Glen Hansard: Irrsinn, dieser Ire!

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Glen Hansard (Archivfoto)

München - Glen Hansard gastierte in der ausverkauften Muffathalle - und bescherte den Anwesenden zweieinhalb Stunden voller Emotionen, Eruptionen und Ekstase – mitreißend, atemberaubend, sensationell.

Das Lied, mit dem der Sänger und Songschreiber Glen Hansard die Bühne der ausverkauften Muffathalle enterte, hieß The Storm, It’s Coming. Doch „Sturm“ ist fast ein zu harmloses Wort für den Hurrikan, der anschließend durch den Saal ­fegte: Zweieinhalb Stunden lang sang sich der irre Ire die Seele aus dem Leib. Zweieinhalb Stunden voller Emotionen, Eruptionen und Ekstase – mitreißend, atemberaubend, sensationell.

Begleitet wurde Hansard von einem Dutzend fabelhafter Rock-, Soul- und Jazzmusiker. Doch im Mittelpunkt stand stets seine urwüchsige, raue Stimme, die Bläsersätze zum Schmelzen und Gitarrenwände zum Einstürzen brachte. Sie schrie ihre Verzweiflung hinaus in die Welt und spendete im nächsten Atemzug süßen Trost. Hauchzarte Balladen steigerten sich zu grandiosen Ausbrüchen: Hansards herzzerreißende Liebeslieder warfen die Fans in ein Wechselbad der Gefühle – und sorgten dafür, dass sich so manche Träne in die Bierbecher schlich.

Songs von James Brown, Van Morrison oder Marvin Gaye interpretierte der charismatische Charmebolzen mit derselben Inbrunst und Intensität wie seine eigenen. So müssen Konzerte sein!

Mac

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