Zum Leid der Museen

Glyptothek-Direktor: Zu viele Events am Königsplatz

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Zu viel Rummel herrscht Florian Knauß am Königsplatz. Das sei schlecht für die Museen.

Der Direktor der Antikensammlungen, Florian Knauß, kritisiert die Pläne der Stadt, am Königsplatz zukünftig noch mehr Veranstaltungen stattfinden zu lassen. 

München - Auf dem Königsplatz sollen nicht mehr Veranstaltungen als bisher erlaubt werden. Das fordert Florian Knauß, Direktor der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek. Schon jetzt würde dort vor allem an den Wochenenden zwischen Pfingst- und Sommerferien ein Event nach dem anderen stattfinden. Die am Königsplatz beheimateten Museen hätten dadurch kaum Chancen, in diesem Zeitraum neue Ausstellungen auch im Freien zu eröffnen. Zudem würden mehr Veranstaltungen auch höhere Besuchereinbußen bedeuten, sowohl für die Museen als auch das Glyptothek-Café, sowie für das im Innenhof der Glyptothek befindliche Theater.

Knauß reagiert mit seiner Kritik auf Pläne des Kreisverwaltungsreferats, die bisherigen Veranstaltungsrichtlinien für Münchner Plätze zu überarbeiten. Dem Entwurf zufolge sollen auf dem Königsplatz künftig pro Jahr drei kommerzielle Konzertveranstaltungen erlaubt sein, die jeweils maximal zwei Tage lang dauern dürfen. Bisher waren es nur zwei. Weiterhin stattfinden dürften demzufolge auch eine kulturelle Veranstaltung für die Münchner Jugend, eine Sportveranstaltung, das Open-Air-Kino sowie weitere kleine, nicht kommerzielle Veranstaltungen mit örtlichem Bezug. Die Pläne sollen in den kommenden Wochen im Stadtrat beschlossen werden.

Der Bezirksausschuss in der Maxvorstadt schloss sich der Forderung des Glyptothek-Chefs an: Die Stadt solle auch künftig lediglich zwei kommerzielle Veranstaltungen auf dem Königsplatz erlauben. 

Philipp Nowotny

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