Ermittlungen gegen Wasserbus-Fahrer

Gondel-Drama: Frau des Opfers befragt

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Der Münchner Professor kam bei dem Unfall ums Leben

München/Venedig - Nach dem tödlichen Gondelunfall auf Venedigs Canal Grande konzentrieren sich die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung auf den daran beteiligten Wasserbus-Fahrer.

Staatsanwalt Roberto Terzo befragte unter anderen die Ehefrau des bei dem Zusammenstoß am Samstag getöteten Juraprofessors der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Ausgewertet werden jetzt noch die Aufnahmen der Videokameras nahe der Rialto-Brücke und das Ergebnis der für Dienstag angesetzten Autopsie des getöteten 50-jährigen Mannes, berichteten italienische Medien.

Während des Zusammenpralls eines Vaporetto mit der Gondel waren bei dichtem Fährverkehr insgesamt vier solcher Wasserbusse gerade dabei, unweit der Brücke an- oder abzulegen. Nach Einschätzung der Ermittler erscheint es möglich, dass der Wasserbus, der die Gondel mit der Familie aus München erfasste, sich wegen anderer Boote zu einem nicht vorgesehenen Manöver gezwungen gesehen hat. Venedig will aus dem Unfall Lehren ziehen und die Verkehrssicherheit erhöhen. Über neue Regeln für den Wasserverkehr soll dieser Tage beraten werden.

dpa

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