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Gore: Grüne Projekte überlebenswichtig

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Al Gore kämpft für eine bessere Umwelt.
Al Gore kämpft für eine bessere Umwelt. © dpa

Friedensnobelpreis- und Oscar-Preisträger Al Gore warnt die Welt aus München: Die aktuelle Finanzkrise dürfe nicht die Sorge um die Zukunft unserer Erde und ihrer Ressourcen in den Hintergrund drängen.

Der 60-jährige Ex-US-Vizepräsident, der am Donnerstagabend im Hotel Rocco Forte abgestiegen war, wiederholte in seiner knapp einstündigen Rede bei der Tagung der öffentlichen Wasserwirtschaft „unbequeme Wahrheiten“ aus seiner Filmdokumentation über die globale Erwärmung. Es sei überlebenswichtig für die Menschheit, aber auch für die Wirtschaft, dass in grüne Projekte investiert werde.

Für Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ist der Friedensnobelpreis für Gore zeitgemäß: Effektive Klimapolitik sei der beste Garant für Stabilität und Sicherheit. Wasserknappheit wäre ein Risiko für den Frieden.

OB Christian Ude sah Positives in der Finanzkrise: Der blinde Privatisierungsglaube sei dahin: „Die Daseinsvorsorge“, so die Wasserwirtschaft, „muss in kommunalen Händen bleiben.“ Und Umweltminister Otmar Bernhard warnte Zeitgenossen, die am Klimawandel zweifeln: „Wir werden ihn in Bayern besonders spüren.“

Quelle: tz

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