Polizei sucht Grapscher

Hier lauerte der Sex-Strolch den Frauen auf

München - Die Polizei fahndet nun öffentlich nach einem Mann, der bereits Ende August eine Frau am Hauptbahnhof belästigt hat. Und dann schlug er nochmal zu.

Er sieht aus wie ein ganz normaler junger Mann: schmales Gesicht, Seitelscheitel und Kapuzenpullover. Doch dieser Typ ist ein fieser Sex-Gangster, der Frauen heimlich von hinten begrapscht!

Tatort Hauptbahnhof: Am 22. August schaut sich der Lüstling im Untergeschoss um, dort gerät ihm eine 50-jährige Frau ins Visier. Er verfolgt sie unbemerkt. Von der Linie U4 kommend, fährt die Frau mit der Rolltreppe vom Untergeschoss nach oben und will den Ausgang Richtung Bayerstraße nehmen. Doch plötzlich steht der Sex-Strolch direkt hinter ihr und bohrt seinen Finger durch seine eigene Hosentasche hindurch – und drückt ihn über ihren Rockbund direkt zwischen die Pobacken. Ein Glück: Die Frau kann flüchten.

Keine drei Wochen später der nächste Fall – diesesmal noch widerlicher. Am Freitag, den 7. September, schleicht sich der ekelhafte Lustmolch von hinten an eine Studentin (21) heran. Sie sitzt nachts um zwei Uhr am Isartorplatz auf einer Bank am S-Bahn-Gleis. In der Mitte des Bahnsteigs wartet die junge Frau auf die Linie 8, die sie stadtauswärts nach Hause bringen soll. Plötzlich bemerkt sie eigenartige Geräusche hinter sich, dreht sich vorsichtig um – und kann kaum glauben, was sie sieht: Der Sex-Gangster steht mit heruntergelassener Hose auf der Bank und onaniert – direkt hinter ihr. Der blanke Horror! Panisch springt die Studentin von der Bank herunter und rennt weg. Der Lüstling verfolgt sie noch einige Meter, doch sie entkommt.

In beiden Fällen geht die Polizei von demselben Täter aus. Doch wer ist der widerliche Grapscher mit dem Bubi-Gesicht? Sein stierer Blick wirkt unheimlich. Er spricht nur gebrochen Deutsch. Beide Frauen beschreiben den Mann als 1,70 Meter groß und zirka 30 Jahre alt. Zur Tatzeit trug er abgewetzte und ungepflegte Kleidung: eine graue Bermudashort, ein schwarzes T-Shirt und dazu Turnschuhe. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen, um dem Sex-Strolch auf die Schliche zu kommen. Hinweise nimmt das Kommissariat 15 unter Tel. 089/2910-0 sowie jede andere Dienststelle entgegen.

Andreas Thieme

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