Hitze-Hammer: Kommt jetzt der Mega-Sommer?

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Wie singt die Spider Murphy Gang? „’s is wieder Sommer, Sommer in der Stadt“ – Christian (v.l.) Maxi und Leo genießen die Sonnenstrahlen im Englischen Garten. Ab heute gibt’s über 30 Grad

München - Bis zu 34 Grad Celsius: Am Montag trifft uns der Hitze-Hammer, und das ausgerechnet am Siebenschläfertag! Was das für die kommenden Wochen bedeutet, erklären uns zwei Wetterexperten.

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Pünktlich zum Start der Frauenfußball-WM ist das Wetter wieder sommermärchenhaft! Und wir haben gute Chancen, dass es schön bleibt. Denn: Am Montag ist der Siebenschläfertag, und der Zeitraum um diesen Tag sagt an, wie das Wetter in den nächsten sieben Wochen wird. „Es wird ein echter Traumsommer, mit vielen heißen Tagen, aber auch heftigen Gewittern, die die Temperaturen immer wieder kurzfristig in den Keller stürzen lassen“, sagt Karsten Brandt (www.donnerwetter.de).

Schon am Montag gibt es dank Hoch Gertraud in der Stadt Temperaturen von bis zu 34 Grad, und bis Mittwoch klettern sie weiter — in den Nächten sinken sie nicht unter die 20-Grad-Marke. Dann gewittert es kräftig am Mittwochabend und kühlt leicht ab. Aber auf die Höchstwerte von 23 Grad am kommenden Wochenende folgt wieder eine heiße Woche mit subtropischen Nächten. „Der Sommer wird zu warm und sehr wechselhaft“, prophezeit Meterologe Dominik Jung (www.wetter.net). „Es ist ein Zickzack-Sommer, in dem die Temperaturen manchmal innerhalb weniger Stunden stark steigen und fallen.“ Doch wenn es nicht ständig heiß ist, schone das den Kreislauf. Die kurzen Regenphasen sorgen dafür, dass die Natur nicht austrocknet.

Die Münchner Badeseen auf einen Blick

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Allerdings prognostiziert Jung häufige Gewitter mit Hagel, Sturm und Starkregen, und solche Wetterphänomene können auch gewaltige Schäden anrichten – man denke an das Sturmmonster, das vergangene Woche über das Rosenheimer Land fegte. Stark­regen flutete hier diverse Keller. Andernorts blieb der Gewitter­regen aus. So werde es auch bei kommenden Gewittern sein. Jung: „Sie verteilen ihre Wassermassen sehr ungerecht, zum Leidwesen der Landwirte.“

S. Sasse

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