Technische Schwierigkeiten

Gratis-Konzert: Tickets binnen weniger Stunden vergriffen

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Viele namhafte Bands spielen am Sonntag für Flüchtlingshelfer auf.

München - Es soll ein großes Dankeschön für die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in München sein - das Gratis-Konzert am Königsplatz am kommenden Sonntag. Bei der Kartenausgabe gab es am Dienstag zeitweise Probleme. Nach wenigen Stunden waren alle Tickets weg.

Herbert Grönemeyer, Wanda, The Notwist und die Sportfreunde Stiller - das sind nur einige der großen Namen, die am kommenden Sonntag zum Danke-Konzert am Königsplatz aufspielen sollen.

Seit Dienstagmittag gibt es Karten - kostenlos zur Abholung an den Verkaufsstellen von München Ticket. Dementsprechend lang sind die Warteschlangen. Bis vor die Tür stehen die Interessenten am Gasteig, am Hauptbahnhof reicht die Schlage fast bis zur Dachauer Straße, in der Dienerstraße geht sie fast einmal ums Rathaus.

Aus Sicherheitsgründen wurde der Königsplatz anstelle des Odeonsplatzes als Veranstaltungsort gewählt. Dort finden mehr Menschen Platz, insgesamt ist das Konzert für 23.700 Besucher zugelassen. Der Eintritt ist zwar frei, dennoch werden Tickets gedruckt, um einen reibungslosen organisatorischen Ablauf gewährleisten zu können -  das ware zumindest der Plan. Doch der geht nicht ganz reibungslos über die Bühne, offenbar gab es technische Probleme.   

Eine Kollegin berichtet von der Ausgabestelle am Gasteig, fünf Personen hätten Karten bekommen, doch dann hieß es plötzlich, das System sei zusammengebrochen, es könnten keine Karten mehr ausgegeben werden. Auf der Facebookseite von München Ticket äußern sich Kunden verärgert, weder am Marienplatz noch am Ostbahnhof noch im Pep-Einkaufszentrum gehe etwas voran.

Stephan Rusch, Geschäftsführer von München Ticket, erklärt auf Anfrage unserer Onlineredaktion, es habe keine technischen Probleme gegeben. Dass es im System einen Stau gebe, wenn von vielen Stellen gleichzeitig auf eine einzige Veranstaltung zugegriffen werden, sei normal. Das System habe einmal neu gestartet werden müssen, dann habe alles wieder funktioniert. Von einem Zusammenbruch des Servers könne man nicht sprechen. Die Tickets seien alle gebucht worden. Gegen 15.30 Uhr etwa waren dann alle Tickets weg. "Die Nachfrage war um ein vielfaches höher als das Angebot", so Rusch. "Man hätte den Königsplatz sicher zwei mal vollmachen können."  

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