Greenpeace pflanzt Bäume vor Forstministerium

München - Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Donnerstag vor dem Forstministerium 1967 Setzlinge der Nadelbaumart Douglasie aufgebaut.

 Sie setzten damit ihren Protest gegen die ihrer Ansicht nach illegale Zerstörung alter Buchenwälder fort. Am Dienstag hatten die Umweltschützer die Setzlinge im Spessart ausgegraben und durch junge Buchen ersetzt. Greenpeace forderte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) auf, die Douglasien-Bewirtschaftung in Bayerns Wäldern zu stoppen.

Brunner wies die Vorwürfe zurück: „Reinbestände aus nur einer Baumart sind labiler als Mischbestände – das gilt für Fichten ebenso wie für Buchenwälder.“ Bereits seit 120 Jahren habe man mit dem Pflanzen von Douglasien in Buchenbeständen im Spessart ausgesprochen positive Erfahrungen gemacht. Die Forderung von Greenpeace, zehn Prozent der Wälder im Freistaat unter Schutz zu stellen, wies der Minister erneut zurück.

tz

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