Greisliger geht's ned! Die Folgen des Sauwetters

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Eine Frau geht am Mittwoch durch den vom Wind verwirbelten Schnee in München.

München - Der Schnee peitscht uns ins Gesicht, Nordwind fegt durch die Stadt, es ist bitterkalt. München im Februar – greisliger geht’s ned! Wir nennen die Folgen des Sauwetters.

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Allein am Mittwoch gab’s in der Stadt 20 Zentimeter Neuschnee. Dazu noch Glatteis auf den Straßen: die perfekten Zutaten fürs Verkehrs-Chaos. Staus im Umland, verspätete Züge, gestrichene Flüge. Die Schneewalze und ihre Folgen:

120 Annullierungen und 124 Verspätungen bis zu zwei Stunden meldet der Flughafen. Landebahnen und Maschinen mussten enteist werden. Auf den Rollbahnen gab’s Stau.

Mehr als zehn Unfälle passierten am Mittwoch auf spiegelglatten Straßen im Stadtgebiet. Chaos gab’s aber vor allem auch im Umland (siehe Seite 13 dieser Ausgabe). „Runter vom Gas“, rät Andreas Hölzl vom ADAC. Überfrierende Nässe bringt Glättegefahr.

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Schnee-Chaos in Bayern

Schnee und Schneeverwehungen sowie Weichenstörungen brachten den S-Bahn-Fahrplan durcheinander. Es gab Zugausfälle und Verspätungen bis zu 30 Minuten. Kuriose Störung auf der S 1: Ein Räumfahrzeug schiebt von einem Autobahnzubringer Schnee ins darunter liegende Gleis – Sperrung wegen Oberleitungsschaden!

Wie geht’s weiter? Bis Samstag sind in München noch mal fünf bis acht Zentimeter Neuschnee zu erwarten – das sagt Karsten Brandt von donnerwetter.de. Höchstwerte: Null Grad. Nachts: minus acht Grad.

thi, khd

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