Griechische Schule: endlich Einigkeit

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Die Stadt will auf der Fläche unter anderem einen Erweiterungsbau des Michaeli-Gymnasiums errichten.

Das letzte Kapitel über die Griechische Schule in Berg am Laim scheint beendet: Das griechische Finanzministerium hat sein Einverständnis zum Nachtragsvertrag signalisiert. Auch beim Notar ist fristgerecht die Genehmigung über die Vollmacht für die Unterzeichnung eingegangen.

Münchens Kommunalreferentin Kristina Frank sagte am Freitag: „Dieses Verhandlungsergebnis zeigt: Brücken bauen bringt auf lange Sicht mehr, als langwierige Rechtsstreitigkeiten zu provozieren.“ Hier entstehe nun „ein Ort, an dem Münchner Schulkinder und griechische Schüler zusammen lernen werden“. Der Stadtrat muss dem Vorhaben noch zustimmen. 

Wie berichtet, regelt das Vertragswerk, dass der Besitz am Grundstück der Landeshauptstadt München zusteht und die Republik Griechenland auf ihre Vollstreckungsimmunität verzichtet. Die Stadt will auf der Fläche unter anderem einen Erweiterungsbau des Michaeli-Gymnasiums errichten. Gleichzeitig verpflichtet sich die Landeshauptstadt, für Griechenland eine Schule für maximal 500 Schüler zu errichten, die Kosten sollen die Hellenen übernehmen. 

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