Verleihung des Cine-Merit-Award

Griffith: Tränen und ein großes Strahlen

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Melanie Griffith

München - Am Ende kullerten Tränchen, wenig später aber strahlte sie noch mal ihr schönstes ­Hollywood-Lächeln, und ganz München lag Melanie Griffith auf dem Filmfest zu Füßen.

Melanie Griffith war bei der Verleihung des Cine-Merit-Awards und der ­Premiere ihres Filmes The Grief Tourist auf dem Münchner Filmfest zu Gast. 

In mehr als 40 Filmen spielte die heute 54-Jährige mit. Und trotz einiger Skandale zählt sie ungebrochen zu den Topstars in Hollywood.

Und dennoch ist Melanie Griffith wunderbar bodenständig geblieben. Das bewies sie am roten Teppich am Gasteig – im engen Lederkleid und in schwarzen High-Heels. Und bevor sie für die Fotografen posierte, widmete sie sich den Fans und gab bereitwillig Auskunft. „Für mich ist Familie das Wichtigste im Leben – wichtiger als alles andere“, betonte sie.

Auch beim Publikumsgespräch gab sich Griffith nahbar. Erzählte Anekdoten aus dem Leben mit ihrem Mann Antonio Banderas und den drei Kindern ­Alexander, Dakota und Stella. „Dakota möchte auch Schauspielerin werden. Wahrscheinlich wird sie besser als Antonio und ich zusammen“, lachte die 54-Jährige.

Münchner Filmfest: Glamour auf dem Roten Teppich

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Bei der Verleihung des Cine-Merit-Awards im Carl-Orff-Saal bezeichnete Staatsminister Markus Söder die Schauspielerin als „Juwel des Filmfestes“, wobei der Rahmen für das Juwel sehr bescheiden und wenig glamourös war. Die Zeiten, als Filmfest-Gründer ­Eberhard Hauff diese Preisverleihung mit einem feierlichen Rahmen und prominenten Gästen zu einem Ereignis machte, sind wohl vorbei.

Immerhin emotional wurde es bei der Laudatio von Starregisseur Dominik Graf. Als er Melanie Griffith mit den Worten lobte „Sie haben Hollywood-Filmen immer einen hohen Rang gegeben“, kullerten ihr Tränen über das Gesicht und sie sagte: „Die Rede war so schön.“ Und dann wurde neben dem Cine-­Merit-Award auch der Bernd-Burgemeister-Produzenten-Preis verliehen. Die schwarze Tragikkomödie Riskante Patienten mit Devid Striesow von dem Produzententrio ­Jakob Claussen, Uli Putz und Susanne Ottersbach gewann den mit 25 000 Euro dotierten Preis. Der Film Bissige Hunde bekam einen Sonderpreis: 10 000 Euro.

Als Gäste vor Ort dabei waren Nadeshda ­Brennicke (mit neuer Kurzhaarfrisur), Suzanne von Borsody mit Freund Jens Schniedenharn sowie ­Michael Brandner mit Ehefrau ­Karin.

Antonia Wille

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