Größte Krippe der Welt im Glockenbach-Viertel

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Bildhauermeister Rainer Maria Strixner vor seiner Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche St. Maximilian.

München - Seit dem vergangenen Jahr ist sie die Größte Münchens – die Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche St. Maximilian im Glockenbach. Doch das war ihr nicht genug.

In diesem Jahr ist sie weiter gewachsen und jetzt wohl die größte Krippe der Welt, die in einem Gotteshaus steht. Über 15 Meter erstreckt sie sich im hinteren Kirchenschifff, bis zu drei Meter hoch ragen die Gebäude in die Höhe. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine größere Krippe dieser Art gibt“, sagt Bildhauermeister Rainer Maria Strixner zufrieden.

Dann verschwindet der Künstler hinter der weihnachtlichen Fassade und drückt einen Knopf. Kleine Scheinwerfer tauchen die orientalischen Häuser- und Turmfassaden in weiches Licht. An einer Hausmauer sprudelt ein Trinkbrunnen. Sein leises Plätschern ist in der gesamten Kirche zu hören. Bereits im vergangenen Jahr hat Bildhauer Rainer Maria Strixner angefangen, aus Styroporplatten die größte Weihnachtskrippe Münchens zu bauen.

In den vergangenen Wochen werkelte er wieder etliche Stunden in seiner Werkstatt am Glockenbach. Strixner sägte, malte und wälzte Bücher über historische Krippen. „Schließlich soll’s ja schon ein bisserl ausschauen wie in Betlehem.“ Seit ein paar Tagen steht die Krippe in St. Maximilian. Ein Ochs, ein Esel, ein paar Schäfchen, ein Mädchen, seine Mutter, ein Wanderer und zwei Schäfer sind schon eingezogen. Sie alle warten auf das Jesuskind – aber das kommt ja erst am 24. Dezember auf die Welt.

J. Mell

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