Mäuse und Ratten in Tierheim

Größter illegaler Tiertransport: Mehr als 800 Nager nun in München

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Diese Nager holten Mitarbeiter des Tierheims aus Amberg nach München.

Die Polizei hat auf einem Autobahnparkplatz in der Oberpfalz einen illegalen Tiertransport mit mehr als 7000 Tieren gestoppt. Über 800 Tiere wurden nun nach München gebracht.

Auf so viele kleine Nager ist das Tierheim in München nicht eingestellt gewesen: 788 Mäuse und 51 Ratten holten Mitarbeiter aus München am Sonntagabend im Tierheim Amberg ab. „Das ist eine große Herausforderung“, sagt Betriebsleiter Conrad Dreßler. „Wir mussten improvisieren und einen Raum umräumen.“ Als die Mitarbeiter sich auf den Weg nach Amberg machten, rechneten sie mit rund 250 Nagern. Doch als sie die Dimension des illegalen Transports sahen, wurde ihnen schnell klar, dass sie wesentlich mehr Tiere mit nach München nehmen mussten.

Um die 7000 Tiere hatte die Polizei bei einer Routinekontrolle auf einem Parkplatz bei Amberg befreit. In dem Kastenwagen aus Tschechien waren Kaninchen, Ratten und Mäuse, aber auch geschützte Exoten wie Chamäleons, Chinchillas und Axolotl. Tierschützer sprechen vom wohl größten illegalen Transport der Republik. Die Viecherl wurden auf Tierheime im gesamten süddeutschen Raum verteilt. Der Bayerische Landesverband des Tierschutzbundes übernahm die Koordination.

Zwei gerettete Mäuse zeigt Betriebsleiter Conrad Dreßler.

Die 800 Nager, die derzeit in München sind, werden jetzt auf andere Tierheime in Bayern verteilt. Dreßler sagt: „Wir haben die Kapazität einfach nicht.“

Lesen Sie auch: Wie eine Maus zum Star der Inspektion 16 wurde

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