Großdemos legen heute die Innenstadt lahm

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Gegendemonstranten werden sich auch heute den Neonazis in den Weg stellen

Keine Trommeln. Keine Fackeln. Keine schwarz-weiß-roten Fahnen. Und das berüchtigte Treuelied der SS wird auch nicht gesungen.

Unter erheblichen Auflagen hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof doch noch die von der Stadt verbotene Demo der rechtsextremen Freien Nationalisten München (FNM) genehmigt – zur großen Enttäuschung von Stadtdirektor Horst Reif. Doch auch das Bündnis für Toleranz hat für den heutigen Samstag sämtliche Gruppierungen zur großen Gegendemo aufgerufen. Damit wird die Münchner Innenstadt – wieder einmal – Schauplatz einer Großdemo, die weite Teile der Münchner Innenstadt lahmlegen wird.

Mit Sorge sieht auch die Polizei dem Aufmarsch entgegen. „Nach den Erfahrungen der letzten Demo vom 13. Juni müssen wir damit rechnen, dass in der Menge der Gegendemonstranten wieder bis zu 400 gewaltbereite Mitglieder des Schwarzen Blocks mitlaufen werden“, erklärte der Einsatzleiter, Polizeivizepräsident Robert Kopp. Bei der Demo im Juni waren Flaschen und Steine geflogen und sechs Polizisten und ein Passant verletzt worden.

Ab 13.30 Uhr versammelt sich die FNM auf dem Goetheplatz und zieht bis 17 Uhr über Stachus und Sonnenstraße zum Isartor. Das Bündnis läuft vom Marienplatz durch Diener- und Residenzstraße zum Odeons- und Lenbachplatz. 1000 Polizisten aus Bayern und dem übrigen Bundesgebiet müssen vermutlich bis in den späten Abend verhindern, dass die beiden Lager aufeinandertreffen.

dop.

Quelle: tz

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