Große tz-Weihnachtsaktion: Hilfe für Äthiopien

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Die tz-Reporter Simone Herzner und Michael Westermann und die ehrenamtliche Münchner Unicef-Mitarbeiterin Claudia Graus (r.) waren vor Ort in Äthiopien.

München - Wie kaum ein anderes Land auf der Welt steht Äthiopien in Ostafrika im Gedächtnis der Menschheit für Armut, Hunger und Dürre.

Bei einer verheerenden Hungersnot 1984/1985 starben eine Million Menschen. Immer wieder wird das Land von schrecklichen Dürren heimgesucht. Eine Hungersnot jagt die andere. Auch 1987/1988, 1997 und 2002 starben tausende Äthiopier an Hunger. Die armen Kinder starben zuerst.

2008/2009 droht eine neue Hungerkatastrophe. Auch wenn derzeit alles blüht in Äthiopien – die Menschen hungern. Im Juli hat es zu regnen begonnen. Viel zu stark, der fruchtbare Boden wurde weggeschwemmt. Und viel zu spät, die Pflanzen auf den Feldern waren schon verdorrt. Was noch blüht, ist nicht essbar. Die Vorratskammern sind leer – und die weltweit gestiegenen Lebensmittelpreise sind zu hoch für das arme Land. Die Menschen brauchen dringend Hilfe, ehe es zu spät ist.

Die tz möchte helfen. Gemeinsam mit Ihnen, liebe Leser, möchten wir mit unserer Weihnachtsaktion zugunsten von Unicef dieses Jahr die Kinder in Äthiopien unterstützen.

Kinder wie Suri, sechs Jahre alt. Auf unserer Äthiopien-Reise im Oktober haben wir tz-Reporter die Kleine auf einem Markt in der Provinzstadt Harar getroffen. Sie war unter hunderten Menschen – und doch war das niedliche Mädchen ganz allein.

Ihr Vater ist früh gestorben. Ihre Mutter versucht Suri und ihre drei Geschwister mit dem bisschen Geld durchzubringen, das sie als Arbeiterin in der kleinen Fabrik verdient. Umgerechnet 20 Dollar Lohn bekommt sie im Monat – das reicht nicht einmal für Essen, an einen Schulbesuch ihrer Kinder wagt die verzweifelte Mutter gar nicht erst zu denken.

Darum treibt sich Suri, das Nesthäkchen, tagsüber anstatt in der Schule auf dem Markt herum. Vor allem, weil hier manchmal etwas zu essen für sie abfällt. Ihre älteren Geschwister, zwischen 10 und 14 Jahre, gehen schon arbeiten. Sie verdienen nur zehn Dollar im Monat.

Kinder sind gefragte, weil noch billigere Arbeiter. Und ohne Schulbildung werden sie wohl auch als Erwachsene keinen besseren Job finden. Ein Teufelskreis, in dem Millionen Menschen in Suris Heimat gefangen sind.

tz-Reporter in Äthiopien

Auf dieser Schultafel steht es Schwarz auf Weiß: "tz hilft Kindern in Äthiopien!" Bitte, helfen Sie mit. © M. Westermann
Gar nicht so einfach: Fosia, 4 Jahre alt, versucht einen tz-Luftballon aufzublasen. Sie wohnt mit ihrer Familie in einem der Armenviertel in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba. © M. Westermann
Fosia hat es geschafft. Der tz-Luftballon ist das erste Spielzeug, das die Kleine besitzt. © M. Westermann
Eine typische Hütte einer äthiopischen Familie: Auf dem Matratzenlager vorne wohnt, isst und schläft die fünf-köpfige Familie. Im selben Raum weiter hinten ist der Stall für die Ziegen und Kühe. © M. Westermann
Mädchen sind in Äthiopien noch stärker gefährdet als Buben. Sie dürfen oft nicht zur Schule gehen und haben damit niemals die Chance auf ein selbständiges Leben. © M. Westermann
 
Ein Bussi für einen Schoko-Riegel: Hanna, 6 Jahre alt, bedankt sich bei tz-Reporterin Simone Herzner für die Süßigkeit. Sie wohnt mit ihren Eltern und Geschwistern in einer winzigen Hütte aus Wellblech. © M. Westermann
Ein Blick ins Klassenzimmer: In diesem Raum ohne Stromanschluss werden die Klassen 1 bis 4 unterrichtet. © M. Westermann
Iffasin, 7 Jahre alt, löst eine Rechenaufgabe an der Tafel. Späer möchte das Mädchen einmal Lehrerin werden. © M. Westermann
Oromia, 7 Jahre alt, sitzt stolz auf dem Fensterbrett ihres Klassenzimmers. Das Mädchen hat Glück: Fast die Hälfte aller äthiopischen Kinder lernen niemals lesen und schreiben. © M. Westermann
Iman und ihr Zwillingsbruder Kadhir (beide 6) auf dem Heimweg von der Grundschule. Die Geschwister haben ein ehrgeiziges Ziel: beide wollen Doktor werden. © M. Westermann
Unicef setzt sich in Äthiopien für die Ärmsten der Armen ein: für die Kinder. Sie sollen eine Chance auf ein besseres Leben bekommen. © M. Westermann
Jetzt kann Yetayew (13) wieder spielen und lachen. Noch vor drei Monaten gehörte er zu den unzähligen Straßenkindern Äthiopiens. Unicef hat ihn von der Straße geholt. © M. Westermann
Ein Turnschuh, und sei er noch so zerschlissen, ist bei den äthiopischen Kindern heiß begehrt. Immer noch besser, als mit Flip-Flops Fußball zu spielen. © M. Westermann
Kleiner Hirte: Dieser Bub passt auf die Ziegen seiner Eltern auf. Die Tiere sind das kostbarste Gut der Familie. © M. Westermann
Neugierde im Blick: Die äthiopischen Kinder wollen immer alles ganz genau wissen - wie alle Kinder auf der Welt. © M. Westermann
Ein unterernährtes Kleinkind wird von einer Krankenschwester vermessen. Sein Oberarm-Umfang beträgt nur 6 Zentimeter. © M. Westermann
Eine Mutter und ihr mangelernährtes Baby in einer Krankenstation. Hier wird der Kleine mit Spezialnahrung aufgepäppelt. © M. Westermann
Milky, 12 Monate alt, schleckt seine Spezialnahrung. Er wiegt nur 5 Kilogramm. © M. Westermann
Ängstlich klammert sich das Baby an die rote Plastikschale. Aber die Prozedur muss sein: Der Kleine wird gewogen, auch er ist zu klein und zu dünn für sein Alter (16 Monate). © M. Westermann
Unterernährte Kinder teilen die hochproteinhaltige Spezialnahrung von Unicef miteinander. © M. Westermann
Eine Mutter badet ihre kleine Tochter. Als Badewanne dient eine alte Blechschüssel. Das Wasser ist eiskalt. © M. Westermann
Klares, frisches Wasser ist ein Kostbarkeit im dürren Äthiopien. Der kleine Bub trinkt gierig am Brunnen - gebaut von Uncief. © M. Westermann
In Dörfern, in denen es keine Brunnen gibt, müssen die Menschen ihr Wasser aus dreckigen Löchern schöpfen. © M. Westermann

Gemeinsam mit Ihnen, liebe Leser, kann die tz einen Teil dazu beitragen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Ja, wir sind zuversichtlich, dass uns das gelingt! Wie vergangenes Jahr in Bangladesch: 2007 haben Sie 280 000 Euro für die Not leidenden Kinder dort gespendet – noch einmal vielen Dank für diesen großartigen Einsatz.

Auch dieses Jahr sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Ab heute bis Weihnachten berichtet die tz täglich über die Schicksale der Kinder in Äthiopien. Und darüber, wie wir den Buben und Mädchen helfen können: Unsere Unicef-Reporter Simone Herzner und Michael Westermann und die ehrenamtliche Münchner Unicef-Mitarbeiterin Claudia Graus haben die Unicef-Projekte vor Ort besucht. Sie haben sich davon überzeugt, dass die Hilfe wirklich ankommt. Bitte, überzeugen Sie sich in Ihrer tz davon, wie wichtig jede noch so kleine Spende für Äthiopiens Kinder ist.

Bitte, helfen Sie mit. Damit Suri und ihre Freunde eine bessere Zukunft haben. Gemeinsam können wir wieder Glanz in Suris schwarze Kulleraugen zaubern. Gemeinsam können wir die Welt bewegen.

Simone Herzner

Gewinnen Sie einen Audi A 3!

Große Autoverlosung unter allen Spendern: Ab einem Betrag von 10 Euro sind Sie dabei

Ein Audi für 10 Euro? Diese Chance haben Sie wie jedes Jahr nur bei der tz-Weihnachtsaktion für Unicef. Unter allen Spendern, die mindestens 10 Euro auf eines unserer beiden Unicef-Konten (siehe unten) überweisen, verlosen wir einen Audi A3 1,9 TDIe im Wert von 23 350 Euro.

Ehrensache, dass Audi für die 20. Unicefaktion der tz ein besonders schickes Modell gestiftet hat: Der 105 PS starke Diesel-Motor der besonders ökonomischen e-Reihe ist ein Sprit-Sparwunder: Auf 100 Kilometern verbraucht der Audi A 3 TDIe außerorts nur 3,8 Liter, kombiniert mit dem Stadtverbrauch 4,5 Liter.

Sparsam ist aber nur der Verbrauch. Die Leistung kann sich sehen lassen: Der A 3 beschleunigt in 11,4 Sekunden auf 100 Sachen, maximal erreicht er 194 km/h. Dank des hohen Sicherheitsstandards mit Front-, Seiten und Kopf-Airbags, ABS und dem Stabilitätsprogramm ESP können Sie sich in diesem Flitzer stets gut aufgehoben fühlen.

Also, liebe tz-Leser: Mit Ihrer Spende für die Kinder in Äthiopien könnten Sie bald selbst beschenkt werden – mit diesem Traumwagen aus Ingolstadt. Wichtig: Bitte geben Sie auf dem Überweisungsträger für Ihre Unicef-Spende Name und Adresse an. Der Gewinner wird nach Abschluss unserer Weihnachtsaktion im Februar 2009 ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Audi und die tz wünschen viel Glück!

SH

Spendenkonten

Stadtsparkasse München

Kto.-Nr. 263 525

BLZ 701 500 00

oder

Dresdner Bank

Kto.-Nr. 326 900 000

BLZ 700 800 00

Der Empfänger ist in beiden Fällen UNICEF. Ein Stichwort ist nicht notwendig, da auf diese Konten nur die tz-Gelder eingehen.

Quelle: tz

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