Grüne gegen Stammstrecken-Tunnel

München - Bislang haben sie das Milliarden-Projekt mehrheitlich mitgetragen – jetzt rücken auch die Grünen im Rathaus vorerst vom noch immer nicht finanzierten Tunnel für die zweite Stammstrecke ab.

 Die verkehrspolitische Sprecherin und OB-Aspirantin Sabine Nallinger forderte, bei der S-Bahn zunächst einige milliardenschwere „Sofortmaßnahmen“ anzugehen. Viele Verbesserungen seien heute auch ohne Tunnel möglich. Sie wolle damit aber nicht zur Totengräberin der Stammstrecke werden. Sie wolle die „Reihenfolge umdrehen“.

Die Forderungen stellte die Stadträtin zusammen mit zwei bekennenden Gegnern des Tunnels vor – dem grünen Fraktionschef im Landtag, Martin Runge, und dem Bundestagsabgeordneten Toni Hofreiter. Von Laim soll ein Gleis zum Heimeranplatz führen, die Poccistraße könnte zum Regionalbahnhof und viele Außenstrecken mehrgleisig ausgebaut werden (vor allem S1, S2 und S4), der Ostbahnhof brauche ein neues S-Bahn-Gleis. Viele Vorschläge decken sich mit dem Programm, das Umweltverbände im Januar vorstellten. Kostenpunkt: geschätzte zwei Millionen Euro. Anders als die Stammstrecke könnten diese Verbesserungen einzeln und sofort finanziert werden, statt auf das große Tunnel-Geschenk aus Berlin zu warten – um am Ende womöglich leer auszugehen.

Bei den anderen Parteien löste das einen Wünsch-dir-was-Wettbewerb aus. Die Freien Wähler wollten den Tunnel beerdigen und den Südring ausbauen. Die CSU erinnerte an ein „Sowieso-Paket“, das auch ohne Stammstrecke nötig sei – als erste von elf Maßnahmen sei die Verlängerung der U-Bahn nach Pasing nötig. Die Prüfung hatte diese Woche auch die SPD überraschend beantragt.

David Costanzo

So sieht's im Stellwerk Ost aus

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So sieht's im Stellwerk Ost aus © Marcus Schlaf
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So sieht's im Stellwerk Ost aus © Westermann
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Rubriklistenbild: © Leiprecht

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