Münchner bekommen Besuch von Kandidaten

Die Grünen machen Häuser-Wahlkampf!

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Grüner Häuser-Wahlkampf: Hep Monatzeder, Katharina Schulze, Dominik Krause, Lydia Dietrich, Sabine Nallinger, Dagmar Mosch, Oswald Utz, Paul Bickelbacher und Wolfgang Leitner klingeln bei der tz.

München - Wenn es bei Ihnen demnächst klingelt, kann es gut möglich sein, dass Bürgermeister Hep Monatz-eder oder die grüne OB-Kandidatin Sabine Nallinger höchstpersönlich mit Ihnen sprechen wollen.

Die Grünen starten mit Hausbesuchen in den Kommunalwahlkampf!

„Wir wollen an der Türe mit den Menschen reden, wir gehen aber nicht in die Wohnung, wir planen mit fünf Minuten pro Haushalt, um mit den Menschen übe unsere Politik und ihre Anliegen zu sprechen“, erklärt Münchens Grünen-Chefin Katharina Schulze.

Kennengelernt hat sie diese Wahlkampfmethode in den USA: „Ich habe ein Praktikum bei der Obama-Kampagne absolviert und dabei positive Erfahrungen damit gemacht“, schwärt Schulze. Schon vor den Landtagswahlen waren die Grünen-Kandidaten und ihre Unterstützer im Häuser-Wahlkampf unterwegs: „Es gab niemand, der mich abwies,“ so OB-Kandidatin Nallinger, die gestern einträchtig mit ihrem einstmaligen Konkurrenten um die OB-Kandidatur Monatzeder für die Hausbesuche bei der tz übte.

Auch die amtierende Fraktions-Chefin Lydia Dietrich war mit von der Partie, ebenso Stadtrat Paul Bickelbacher. Mit dabei auch der Münchner Behindertenbeauftrage Oswald Utz, Dominik Krause, Dagmar Mosch und Wolfgang Leitner – die erstmals auf der Liste stehen.

Das Ziel der Polit-Hausvertreter, so Schulze: „15 000 Haushalte.“ Und wenn mal niemand daheim ist? Dann hängt ein Empfehlungsschreiben der OB-Kandidatin Nallinger an der Türklinke, an dem ein Beutel Bio-Tee angeheftet ist. Wer aber zu Hause ist, darf sich auf Anstecker freuen, auf denen steht: „Sorry, Dieter, ich will eine Oberbürgermeisterin für München.“ Das ganze gibt es natürlich auch mit „Seppi“.

Johannes Welte

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