Was München auf den Weg bringt

Vom Arnulfsteg bis zur Feuerwache: Grünes Licht für diese Bauprojekte

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So soll der Arnulfsteg aussehen und die Schwanthalerhöhe bald mit dem Arnulfpark verbinden.

Neuer Tunnel, neuer Steg, neue Feuerwache: Der Münchner Stadtrat hat am Mittwoch gleich mehrere Projekte auf einmal durchgewunken. Eine weitere bedeutsame Entscheidung wurde allerdings vertagt. 

München - Über die Tram Nordtangente durch den Englischen Garten wird erst im Januar 2018 abgestimmt. Entscheidung vertagt! Hier zeigen wir Ihnen, was die Stadt dagegen auf den Weg bringt: 

Neue Wache: Die Hauptfeuerwache im Süden des Angerviertels wird bis zum Jahr 2025 generalsaniert. Im nun genehmigten ersten Abschnitt liegt unter anderem das Gebäude Unterer Anger 8 bis 9, das im Jahr 1907 als Dienstgebäude mit Stallungen und Wohnungen errichtet wurde. Die Verwaltung wird in die alte Feuerwache 4 nach Schwabing ziehen. Auch dort muss noch umgebaut werden. Gesamtkosten: rund 20 Millionen Euro. 

Neuer Steg: Rund 26 Millionen Euro wird die Stadt in den Bau des Arnulfstegs investieren. Die 242 Meter lange gläserne Brücke zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke  soll den Arnulfpark und die Schwanthalerhöhe verbinden und Fußgängern und Radlern eine Querung der Bahngleise ermöglichen. Das Projekt war kurzzeitig ins Wanken geraten, da die Kosten gegenüber der Ursprungsplanung gestiegen sind - zuletzt um vier Millionen Euro, zuvor bereits schon einmal um vier Millionen Euro. 

Neuer Tunnel: Auch gebaut wird die sogenannte Umweltverbundröhre. Der Kostenpunkt: rund 100 Millionen Euro! Durch den neuen Tunnel unterhalb des S-Bahnhofs Laim soll einmal die Tram Westtangente  unter der Stammstrecke fahren und so eine Verbindung vom Rotkreuzplatz bis zur Aidenbachstraße herstellen.

Pannen statt Qualität: Diese Projekte kratzen an Deutschlands Image

Neuer Haushalt: Die Investitionen finden sich im Haushalt wieder, den der Stadtrat verabschiedet hat. Die Kämmerei kalkuliert mit Einnahmen von rund 7,6 Milliarden und Ausgaben von etwa 7,9 Milliarden Euro. Der Fehlbetrag lässt sich aus Reserven decken. 

S. Karowski, D. Schmitt

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