Gruft der Asamkirche für einen Tag zugänglich

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Die Gruft der Asamkirche wird geöffnet

München - Das Erzbistum München-Freising gibt seltene Einblicke in die Kunstfertigkeit der berühmten Asam-Brüder - und öffnet die Gruft der Asamkirche einen Tag lang für Besucher.

Zum Tag des offenen Denkmals an diesem Sonntag (11. September) wird die Gruft der Asamkirche in der Münchner Innenstadt geöffnet sein. Normalerweise bleibt sie Besuchern verschlossen - nur in der Karwoche ist sie für betende Gläubige zugänglich, wie das Ordinariat am Dienstag mitteilte.

Die Gebrüder Cosmas Damian (1686-1739) und Egid Quirin Asam (1692-1750), die als Stuckateure und Maler unter anderem im Kloster Weltenburg und auf dem Freisinger Domberg gewirkt hatten, stellten beim Bau von Kirche und Gruft ihre ganze Kunstfertigkeit unter Beweis.

In den kommenden Jahren will das Erzbistum in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Stuck und Malereien konservieren. Die Gruft sei seit der Barockzeit nahezu unverändert geblieben, betonte das Ordinariat. Da sie nicht ganz fertiggestellt wurde, erlaube sie auch Einblicke in die Arbeitsweise der beiden Künstler.

Zudem stellt das Erzbistum am Sonntag die Restaurierungsarbeiten in der Wallfahrtsbasilika Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim) und im Kastulusmünster in Moosburg (Landkreis Freising) vor.

dpa

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