Täter fing seine Opfer am Nachtbus ab

Zwei Sex-Attacken in einer Nacht

München - Ein Unbekannter sorgt in Großhadern für Angst und Schrecken: In der Nacht zum Sonntag kam es an der Buslinie N40 zu zwei Vergewaltigungsversuchen. Die Polizei jagt nun den Täter.

Ein Sextäter hat in Großhadern versucht, zwei Frauen zu vergewaltigen. Beide Taten ereigneten sich Sonntagfrüh binnen einer halben Stunde. Laut der Polizei war das erste Opfer eine 21-jährige Münchnerin. Die Frau war vom Stachus aus mit einen Nachtbus der Linie N 40 bis zur Großhaderner Straße gefahren und dort gegen 3.35 Uhr ausgestiegen. Anschließend ging sie zu Fuß weiter. Kurz vor der Kreuzung Guardinistraße/Stiftsbogen wurde sie von einem Mann von hinten zu Boden gerungen. Als der Angreifer die 21-Jährige auf den Rücken drehte, trat diese ihm zwischen die Beine, so dass er die Flucht ergriff.

Auch im zweiten Fall war eine 20-jährige Studentin einen Nachtbus später gemeinsam mit einer Freundin in Richtung Hadern gefahren. Beiden stiegen gegen 4.05 Uhr am Klinikum Großhadern aus und gingen gemeinsam die Heiglhofstraße in südliche Richtung. Auch in diesem Fall wurde die 20-Jährige von hinten attackiert. Der Täter griff der Studentin unter den Rock, bevor er sie zu Boden stieß. Anschließend warf sich der Täter auf sie und versuchte, ihre Strumpfhose zu zerreißen. Jedoch wehrte sie sich heftig und konnte mit ihrer Freundin den Täter in die Flucht schlagen.

Wegen der Tatortnähe und Zeit sowie der sehr ähnlichen Beschreibung durch die Opfer geht die Polizei davon aus, dass es sich in beiden Fällen um denselben Täter handelt. Dieser dürfte zwischen 35 und 50 Jahre alt und 1,80 Meter groß sein. Er hat eine untersetzte Statur, trainierte Arme und eine ausländische Erscheinung (eventuell Araber) mit kurzen, dunklen Haaren, dunklen Augen, buschige Augenbrauen und Dreitagebart. Er trug dunkle Kleidung und ein silbernes Armkettchen

Sven Rieber

Rubriklistenbild: © dpa

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