In Hadern

Jugendliche verschrecken alte Hündin mit Böllern

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Rund um Silvester erschrecken sich viele Tiere vor Feuerwerkskörpern. (Symbolbild)

München - Der Silvesterabend ist noch gar nicht angebrochen, da hat die Münchner Polizei schon über 35 Einsätze in Stadt und Umland zu verzeichnen. In Hadern musste die Polizei helfen eine alte Hündin wieder nach Hause zu bringen.

Alle Jahre wieder: Kaum beginnt der Verkauf von Feuerwerkskörpern geht der Ärger los. Wie die Münchner Polizei am 30. 12. mitteilt, gab es heuer innerhalb eines Tages schon an die 35 Einsätze "wegen unerlaubten Zündens von pyrotechnischen Gegenständen".

Einen besonderen Fall gab es am Dienstag, 29.12., gegen 21.30 Uhr. Eine Streife der Polizeiinspektion 41 (Laim) wurde in die Straße „Am Hedernfeld“ in Hadern geschickt. Dort hatten Zeugen einen älteren Mischlingshund bemerkt, der seit mehreren Stunden vor der Tiefgarageneinfahrt eines Anwesens saß. Als die Polizeibeamten dort eintrafen, flüchtete der Hund in die Tiefgarage und versteckte sich hinter einem Pkw.

Erst mit Hilfe eines Diensthundeführers der Münchner Polizei konnte die Hündin aus ihrem Versteck hervorgelockt werden. Mit einem Tierchiplesegerät konnte der Hundehalter ermittelt werden. Die Hündin wurde danach zu ihrem Wohnort in der Hansastraße im Westend gebracht.

Der Hundebesitzer berichtete, dass er am gleichen Tag vormittags mit der 14 Jahre alten Hündin spazieren war und sie dort durch Silvesterböller, die eine Gruppe Jugendliche dort gezündet hatte, erschrak. Trotz einer längeren Suche konnte er seinen Hund nicht mehr finden. Umso größer war seine Freude, als ihm sein Haustier von den Beamten wieder zurückgebracht wurde.

mm/tz

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