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In Hadern

Lidl-Zufahrt bleibt: „Eine Katastrophe“, schimpfen Anwohner

„Das ist eine Katastrophe“, sind sich viele Anwohner einig. Stein des Anstoßes ist der Lidl-Parkplatz an der Fürstenrieder Straße. Den Anwohnern ist vor allem die Zufahrt des Discounters an der Ossingerstraße ein Dorn im Auge.

München - Nicht nur die endlosen Rückstaus in das Wohngebiet treibt die Nachbarn des Supermarkts um, auch sehen sie eine erhebliche Gefährdung für Schulkinder und Fahrradfahrer, wenn diese den Zufahrtsweg zum Lidl queren. Darum wandten sie sich an den örtlichen Bezirksausschuss (BA) Hadern mit der Bitte, an besagter Stelle zumindest einen Ortstermin anzuberaumen. Dann könne man klären, ob nicht eine Sperrung der Zufahrt über die Ossingerstraße infrage käme.

Mit diesem Ansinnen stoßen die Anwohner beim BA allerdings auf Granit. Für Autofahrer, die aus dem Süden den Supermarkt ansteuern, sei die Zufahrt über die Ossingerstraße die einzig praktikable Möglichkeit, auf den Parkplatz zu gelangen, argumentierte Franz Rudrich (CSU). Ansonsten müssten sie entweder weite Umwege über Wohngebiete fahren oder aber auf der Fürstenrieder Straße wenden, was dort zu noch mehr Stau führen würde. Renate Unterberg (Grünen) plädierte dafür, wenigstens Fahrradfahrer und Schulkinder zusätzlich zu schützen. So könne man den Radweg eventuell mit einer roten Markierung versehen. Irmgard Hofmann (SPD) setzt sich zudem dafür ein, den Pfeil wieder anzubringen, der Autofahrer, die aus dem Norden den Discounter ansteuerten, auf die Zufahrt in der Fürstenrieder Straße aufmerksam machte. Der war offenbar dem Umbau des Supermarktes zum Opfer gefallen, so Hofmann.

Einen Ortstermin halten die Stadtteilpolitiker durchweg für überflüssig. „Das kostet nur Steuergelder“, sagt Isabella Fiorentino (SPD). So votierte das Gremium letztlich auch dafür, die Zufahrt in der Ossingerstraße zu belassen, aber auf eine rote Markierung des Radweges sowie die Wiederanbringung des „Pfeils“ zu drängen. 

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Margot Deny

Rubriklistenbild: © dpa

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